Ringerclub Oberriet-Grabs  

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Den zweiten Platz erkämpft

Gepostet am 24. Oktober 2019 um 16:15

Der RCOG-Nachwuchs trat vergangenes Wochenende in Mäder an der Rheintalliga Herbstrunde an. Dabei konnte sich das junge Team den zweiten Platz erkämpfen.




Das Nachwuchsteam des RCOGs


Obwohl es zuerst so schien, als ob dieses Jahr keine Rheintalliga stattfinden würde trat der URC Mäder dann doch noch kurzfristig ein, um die halbjährlich stattfindende Rheintalliga der Nachwuchsteams aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zu organisieren. Da das Datum sehr ungünstig gewählt wurde standen sich in der aktuellen Herbstrunde nur gerade fünf Mannschaften gegenüber. Nichtsdestotrotz stand einem spannenden Turnier mit den drei Favoriten aus Klaus, Kriessern und Oberriet – Grabs nichts im Weg.


In der ersten Begegnung mussten die RCOG-Ringer gegen den RSC Inzing ran. Von elf Kämpfen konnten die Schweizer Vertreter gleich neun für sich entscheiden und die Tiroler deutlich mit 36 zu 8 Punkten schlagen. Im zweiten Kampf stand dann bereits die erste Spitzenpaarung gegen den KSK Klaus an. Obwohl die Oberriet-Grabser mit vier Siegen in den ersten sechs Kämpfen zur Halbzeit die Nase vorne hatten siegten, dank einem Schlussspurt in den schwereren Gewichtsklassen, schlussendlich die Ringer aus Klaus hauchdünn mit 23 zu 22.


Auch gegen die Ringerstaffel Kriessern gab es eine knappe Partie, in welcher bis zur letzten Sekunde kein Sieger erkoren werden konnte. Das Schlussresultat von 22 zu 22 bedeutete, dass beide Mannschaften je einen Punkt erhielten. In der Schlussbegegnung gegen den URC Mäder / Wolfurt konnten die RCOG-Ringer noch einmal mit einem 17 zu 28 Sieg zwei Punkte sammeln, wodurch es nun abzuwarten gab, was die Begegnung zwischen Kriessern und Klaus resultieren wird. Wie bereits gegen Oberriet-Grabs gewann Klaus auch gegen Kriessern knapp mit 22 zu 21. Da nun beide Schweizer Mannschaften mit je fünf Punkten dastanden musste die Anzahl Schultersiege über den zweiten und dritten Platz entscheiden. Mit zwei Schultersiegen mehr auf dem Konto durften die Schützlinge von den Coaches Michael Goldener, Beat Motzer und Renato Rüegg die Silbermedaille entgegennehmen, während die Nachwuchsringer aus Kriessern auf dem dritten Platz landeten. Den Tagessieg holte sich verdient mit acht Punkten der KSK Klaus.

Nun wartet Ufhusen

Gepostet am 23. Oktober 2019 um 16:50

Der Ringerclub Oberriet – Grabs steht dank einem Sieg gegen Thalheim sicher in den Playoffs. In der Westgruppe besiegt der TV Ufhusen klar das Team Wallis, was den Halbfinal zwischen den Innerschweizern und dem RCOG bedeutet.




Maurus Zogg (rot) übt sich im Freistil.


Von Anfang an: Die Ausgangslage vor der letzten regulären Runde der Swiss Winforce Challenge League war so spannend, wie schon lange nicht mehr. Sense hatte mit einem Sieg gegenüber Brunnen die Möglichkeit den Sack zuzumachen und als Gruppenerster mit 10 Tabellenpunkten vor Oberriet – Grabs auf dem zweiten Platz in die Playoffs einziehen. Falls Brunnen jedoch einen Sieg erringt müssen die Rheintaler ebenfalls gewinnen, um sich für die Halbfinals zu qualifizieren. Bei einem möglichen Sieg der Brunner würde der RCOG, wenn er ebenfalls siegen würde, nur falls Brunnen mit weniger, als vier Punkten Vorsprung gewinnen würde auf dem ersten Platz stehen. Anderenfalls wäre für die Ostschweizer Vertreter der zweite Platz auf sicher.


Um die Playoffqualifikation also aus eigener Hand zu sichern war dementsprechend gegen Thalheim ein Sieg nötig. Bis 57 kg Greco legte Janis Steiger dazu mit einem Schultersieg über Joel Zimmermann den Grundstein. Bis 130 kg verzichtete Andri Vishar auf einen Kampf, um seine Schulterverletzung weiter auskurieren zu lassen und so gingen vier Punkte an Thalheim. Quintus Zogg konnte bis 61 kg im freien Stil nicht viel ausrichten. Gegen den erfahrenen Daniel Faraj, welcher mit einer Doppellizenz aus Winterthur antritt, musste der Grabserberger eine 17:2 Niederlage hinnehmen. Ilir Fetahu traf bis 97 kg auf keinen Gegner und so stand bereits Nicolas Steiger bis 65 kg Greco im Einsatz. Punkt für Punkt nahm der Montlinger Janis Christ ab und so stand es vor Ablauf der ersten Halbzeit bereits 0:15 für Steiger.


Nach der Pause kämpfte Mirco Studer gegen Marc Kirchhofer. Bis 86 kg im freien Stil gelang es dem Doppellizenzringer aus Willisau nicht zu reüssieren. Der sechste Kampf des Abends ging mit 3 zu 0 Mannschaftspunkten an die Ringer aus dem Aargau. Weiter ging es bis 70 kg im freien Stil. Dabei standen sich Maurus Zogg und Claudio Herren gegenüber. Die beiden Ringer standen sich bereits im Greco gegenüber, wobei Zogg gewinnen konnte. Auch im freien Stil zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Herren konnte den Durchdrehern des Maurerlehrlings nicht standhalten und so gewann Zogg mit 2:17 Punkten. Flavio Freuler musste bis 79 kg gegen Christoph Kirchhofer ran. Obwohl Freuler klar der dominantere Ringer war musste der Triesenberger aufgrund einiger kontroversen Entscheidungen mit 4:3 als Verlierer von der Matte. Yanik Bucher schlug jedoch direkt mit einer geballten Ladung Energie zurück. Bis 74 kg im freien Stil zeigte der Leihringer der RCW Lions eine makellose Leistung. Der Luzerner besiegte Janis Fehlmann klar mit 0:16 Punkten. Da der Sieg somit bereits gesichert war musste Dominik Steiger nicht mehr antreten, wodurch er sich für den bevorstehenden Halbfinal schonen konnte.


Der Endstand von 18 zu 22 Punkten bedeutete somit den sicheren Einzug in die Playoffs. Nun galt es nur noch das Endresultat zwischen Brunnen und Sense abzuwarten. Da Brunnen klar auswärts mit 16 zu 21 Punkten gewinnen konnte standen die Innerschweizer nun auf dem ersten Platz. Dies bedeutet für den RCOG, dass am 2. November Ufhusen als Erster der Westgruppe auswärts auf die Rheintaler wartet. Im zweiten Halbfinal werden sich die RR Brunnen und das Team Wallis gegenüberstehen.

Trotz Niederlage näher an Playoffs

Gepostet am 13. Oktober 2019 um 4:35

Der Ringerclub Oberriet – Grabs verliert auswärts gegen die Ringerriege Brunnen mit 14 zu 23. Aufgrund des höheren Heimsiegs stehen die Ostschweizer nun vor dem letzten Kampf noch immer auf dem zweiten Platz.




Ilir Fetahu (rot) in Aktion.


Die Karten des RCOGs waren vor der fünften Runde der Winforce Challenge League 2019 alles andere, als vorteilhaft. Mit drei Verletzungs- und Krankheitsbedingten Ausfällen von den Leistungsträgern Flavio Freuler, Andri Vishar und Hajrullah Fetahu war die Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von etwas weniger als 20 Jahren nicht in ihrer Topform. Nichts destotrotz wollten die Rheintaler Ringer gegen die in Bestform angetretenen Schwyzer auf Sieg kämpfen.


Angefangen bis 57 kg startete Janis Steiger im griechisch – römischen Stil gegen Jamshidi Saye Mahdi. Im zweiten Saisonkampf im leichtesten Gewicht zeigte sich Steiger erneut dominant. Mit sicher ausgeführten Angriffen wurde Punkt für Punkt gewonnen. Nach der 30 Sekunden Pause musste Steiger seinem Gegner zwei Aktionen eingestehen, konnte jedoch selbst erneut punkten. Somit war mit 4:10 der erste Sieg für die Gastmannschaft im trockenen. Der Schwergewichtskampf bis 130 kg fand zwischen Janosch Kobler und Brunnens Martin Steiner statt. Gerade erst von einer Schulterverletzung regeneriert musste der Kobelwäldner direkt der ersten Belastungsprobe gegenüberstehen. Nach einem fulminanten Start musste Kobler seinen Kampf auf den Schultern beenden. Trotz 4 zu 0 Punkten für Brunnen darf sich der erst 19-Jährige keinen Vorwurf machen, da es nun erstmal gilt wieder in den Trainingsrhytmus zu finden. Bis 61 kg startete Quintus Zogg im freien Stil gegen Maithem Abd Al Sada. Gegen den Kaderringer, welcher sich speziell für diese Begegnung auf das zweitleichteste Gewicht runterhungerte konnte Zogg noch nicht standhalten und musste sich klar durch technische Überlegenheit des Gegners geschlagen geben. Auch Ilir Fetahu hatte bis 97 kg Greco mit Damian Von Euw ein schweres Los. Gegen den mehrfachen fünften an Europa- und Weltmeisterschaften blieb auch Fetahu chancenlos und so gingen vier weitere Punkte auf das Konto der Brunner. Für einmal stand bis 65 kg nicht Nicolas Steiger, sondern Maurus Zogg im Einsatz. Der Greco Spezialist traf in seiner bevorzugten Stilart auf Sergio Gamma, welcher als Leihringer der RR Schattdorf antrat. Nach einem harzigen Start und einer knappen 4:4 Führung drehte Zogg auf und konnte den Kampf vor Ablauf der Zeit mit 4:22 Punkten gewinnen.


Im ersten Kampf nach der Pause standen sich Oberriet-Grabs Leihringer Mirco Studer und Alexander Büeler gegenüber. Trotz grossen Bemühungen gelang es Studer nicht zu punkten und der Kampf wurde mit 3:0 verloren. Nicolas Steiger wollte die RCOG – Ringer wieder zurück auf die Siegerstrasse bringen. Gegen den Freistilschweizermeister bei den Junioren zeigte Steiger eine bärenstarke Leistung. Mit viel Feingefühl schaffte es der Montlinger seinem Gegner Punkt für Punkt abzuknöpfen. Eine vier Punktewertung zum Schluss der zweiten Halbzeit besiegelte das 4:10 Resultat und so gelang es Steiger drei Mannschaftspunkte zu gewinnen. Bis 77 kg standen sich Yanik Bucher und Brunnens Beat Theiler gegenüber. Der für Flavio Freuler eingesprungene Leihringer aus Willisau konnte wie schon Studer nicht punkten und musste sich ebenfalls mit 10:0 geschlagen geben. Nun lag es an Andreas Vetsch und Dominik Steiger dafür zu sorgen, dass die Heimmannschaft mit weniger als 9 Punkten Vorsprung gewinnt. Nur so konnten die Rheintaler ihre Chancen auf den ersten Tabellenplatz wahren. Vetsch kämpfte bis 74 kg Greco bereits zum zweiten Mal gegen Murti Abd Al Sada. Ein sehr hitzig verlaufener Kampf endete schlussendlich mit drei Verwarnungen für den Brunner, was die Disqualifikation und vier Punkte für den RCOG bedeutete. Somit musste Dominik Steiger beim Stand von 20 zu 14 punkten nur noch eine Niederlage durch technische Überlegenheit oder auf die Schultern verhindern. Der Endstand von 7:0 Punkten für Sämi Fuchs bedeutete nur 3 Punkte für die Brunner und so stand die 23 zu 14 Niederlage fest.

Kommendes Wochenende gilt es nun gegen Thalheim zu gewinnen, um die Playoff Teilnahme endgültig aus eigener Hand zu sichern.

Entscheidung in Brunnen

Gepostet am 10. Oktober 2019 um 15:35

Trotz Tabellenführung muss der Ringerclub Oberriet-Grabs in Brunnen voll aufstellen. Nach wie vor sind von Playoffs bis Playouts alles möglich.





Quintus Zogg (rot) ist bereit für seinen nächsten Einsatz.


Die Bilder vom vergangenen Heimkampf an der Kilbi Oberriet sind nach wie vor präsent. Hauchdünn gelang es den RCOG – Ringern Sense mit einem Punkt mehr Vorsprung zu besiegen, als die Freiburger zuhause gegen den RCOG gewannen. Dadurch hat der RCOG mit 6 Punkten die Tabelle übernommen. Da die Ringerriege Brunnen vier Punkte auf dem Konto hat und Sense ebenfalls 6 Punkte besitzt gilt weiterhin, dass alles noch möglich ist. Somit gilt es wie bereits die vergangenen vier Runden den letzten Kampf abhacken und voller Fokus auf das nächste Wochenende.


Seit der letzten Begegnung gegen Brunnen, welche die Rheintaler noch klar mit 23 zu 13 für sich entscheiden konnten hat sich einiges getan. Zum einten haben sich die Stilarten gewechselt. Dies könnte bei den Schwyzern einige Veränderungen bedeuten. Bis 86 kg im griechisch – römischen Stil werden die Ringer aus Brunnen mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht mehr den internationalen Ringer und Vizeschweizermeister Christian Zemp einsetzen. Stattdessen wird wohl der etwas erprobtere Freistilringer namens Alexander Büeler auf die Matte gehen. Ob Zemp wie bereits vergangenes Jahr sein Gewicht auf 79 kg antreten wird ist bisher noch ungewiss. Ebenfalls stellt sich die Frage, wen Brunnen bis 61 kg in die Begegnung stellt. Vergangene Woche stand für die Schwyzer Cyrill Laimbacher im Einsatz, während Quraishi Sulayman in den drei Kämpfen der Hinrunde im Einsatz stand.


Auch beim RCOG sind noch nicht alle Fragen beantwortet. Wird Valdrin Istrefi erneut im Schwergewicht antreten oder tritt der Nachwuchsringer Janosch Kobler die Reise in die Innerschweiz an. Auch ein Einsatz vom Teamältesten und Punktegaranten Andri Vishar ist nicht ausgeschlossen. Ilir Fetahus Kampfgewicht könnte entweder 97kg oder 79kg sein. Dabei sind in beiden Fällen Spitzenbegegnungen gegen Ringer, wie den WM – Fünften Damian Von Euw oder Christian Zemp möglich.

Zitterpartie endet in Ekstase

Gepostet am 7. Oktober 2019 um 0:50

In einem Kampf mit mehreren Auf und Abs gelang es der ersten Mannschaft des Ringerclubs Oberriet – Grabs Sense mit 22 zu 16 Punkten zu schlagen. Mit diesem Sieg übernahm der Rheintaler Ringerverein die Spitze der Tabelle.




Janis Steiger (rot) im Kampf gegen Ronan Feyer.


Die Situation vor dem heiss ersehnten Heimkampf gegen die Ringerstaffel Sense war einmal mehr offen. Da Sense mit zwei Zählern Vorsprung in der Tabelle nach Oberriet anreiste und den Hinkampf mit fünf Punkten Unterschied für sich entscheiden konnte mussten die RCOG-Ringer einen Sieg mit sechs Punkten Vorsprung erringen, um die Tabellenführung zu übernehmen.


Janis Steiger eröffnete die Begegnung in der gut gefüllten Burgwieshalle. Der Montlinger zeigte sich gegen Ronan Feyer bis 57 kg Greco von seiner besten Seite. Aktion für Aktion erkämpfte sich Steiger Punkte. Nach Ende der sechs Minuten Kampfzeit durfte der Ringer in Rot dank einem 14:4 Punktestand als Sieger von der Matte gehen. Bis 130 kg im freien Stil massen sich Valdrin Istrefi und Michael Nydegger. Istrefi zeigte dabei gegen den Schwinger aus Sense einen taktisch starken Kampf. Mit schnell forcierten Angriffen an die Beine und Schleuderwürfen erkämpfte sich der RCOG-Ringer einen 14:1 Punktesieg. Den dritten Kampf auf 61 kg im freien Stil bestritt Quintus Zogg gegen Pascal Jungo. Gegen den erfahrenen Ringer mit mehreren Schweizermeistertiteln im Aktivbereich gelang es Zogg bis 30 Sekunden vor Schluss knapp mit 1:2 die erwartete Niederlage in Grenzen zu halten. Mit einem plötzlichen Energieanfall konnte der Grabser dann jedoch zum Erstaunen der Zuschauer das Blatt auf seine Seite wenden. Ein ruckartiger 4-Punktewurf brachte den jungen Ringer plötzlich mit 3 Punkten Vorsprung in Führung. Diese konnte Zogg zwar knapp nicht halten, doch auch die 5:6 Niederlage war gegen den Altmeister Gold wert. Bis 97 kg Greco kämpfte Ilir Fetahu gegen Käser Matthias. Wie schon im Hinkampf erwies sich der Doppellizenzringer aus Einsiedeln als eine Nummer zu gross. Gegen den konditionell starken Kontrahenten musste sich Fetahu eine 4:11 Niederlage eingestehen. Steiger Nicolas stand bis 65 kg Greco als Letzter vor der Pause im Einsatz. Gegen Jan Faller startete Steiger zwar mit viel Druck, doch je länger der Kampf dauerte, desto mehr musste der 19-Jährige mit seiner Kondition kämpfen. Eine 3:10 Niederlage bedeutete den 9 zu 10 Pausenstand.


Mit dem geforderten Sieg im Hinterkopf starteten die RCOG-Ringer motiviert aus der Pause. Hajrulla Fetahu kam bis 86 kg Freistil zum Einsatz. Der ehemalige Internationale Christoph Feyer stand im dabei gegenüber. Gegen den körperlich starken Ringer konnte Fetahu nicht Punkten und musste sich mit einer 0:9 Niederlage abfinden. Nun stand bis 70 kg im freien Stil Maurus Zogg gegen David Schneuwly auf der Matte. Trotz einem bemühten Kampf gelang es dem Greco Ringer nicht gegen Schneuwly zu gewinnen. Der 7:7 Endstand bedeutete aufgrund der höheren Wertung Schneuwlys den Sieg für den Freiburger. Nun mussten alle drei Verbleibenden Kämpfe mit Schultersieg oder technischer Überlegenheit gewonnen werden und nur einen Punkt durften die Romands machen, wollte man noch eine Chance auf die Tabellenführung haben. Andreas Vetsch startete furios in die Aufholjagd gegen Pascal Sperisen. Bis 79 kg Greco machte der WM-Zwölfte konstant Druck und konnte den Kampf mit 19:4 Punkten gewinnen. Dieser Sieg bedeutete, dass nun Flavio Freuler und Dominik Steiger beide ihre Kämpfe mit 4 zu 0 Punkten gewinnen mussten. Freuler legte bis 74 kg Greco vor und punktete Schwaller Jonas makellos mit 18:0 Punkten aus. Nun lag aller Druck auf den Schultern von Dominik Steiger. Im letzten Kampf des Abends erwiesen sich diese Schultern als extrem belastbar. Steiger führte vor Heimpublikum mit 14:0 Punkten Vorsprung und stand nur einen Punkt vor einem 4 zu 0 Sieg. Eine heissumstrittene Szene am Mattenrand führte dann jedoch zu zwei Punkten für den Sensler Qais Mohammadi. Aus diesem Grund gab es für den Montlinger nur noch die Option Schultersieg. Genau diesen lieferte der Mann des Abends auch. Kurz vor Schluss erwischte Steiger Mohammadi im Doppelarmzug und gewann den Kampf durch Schultersieg.


Hauchdünn wurde somit der erste Platz in der Tabelle übernommen und nun gilt es kommendes Wochenende gegen Brunnen diese Rangierung zu verteidigen.


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