Ringerclub Oberriet-Grabs  

Zum Bearbeiten des Untertitels hier klicken

Home


NEWS


anzeigen:  Gesamt / Zusammenfassung

Schweizermeister 2019

Gepostet am 25. November 2019 um 15:15

Der Ringerclub Oberriet – Grabs behauptet sich auch im Rückkampf gegen starke Walliser und sichert sich dank einem Heimsieg den Schweizermeistertitel der Winforce Challenge League 2019. Nun wartet im Auf-/Abstiegskampf die Ringerriege Schattdorf.




Die Meistermannschaft 2019. (Nicht im Bild: Quintus Zogg)


Dass der hohe Vorsprung von 27 zu 9 Punkten kaum mehr eingeholt werden konnte ahnten die meisten der zahlreich erschienenen Zuschauer im Vorfeld des Finalrückkampfes der Winforce Challenge League 2019. Nichtsdestotrotz wollten die Ringer des RCOGs auch zuhause noch einmal liefern, um die Playoffs mit einem Sieg zu beenden. Auch das Team Wallis setzte klar auf Sieg, denn mit den Einsätzen von Kiril Sheytanov, Dimitar Sandov, Isa Usupov, Tanguy Darbellay und Kim Besse stellten die Westschweizer noch einmal voll auf.


Da der erste Kampf bis 61 kg Freistil vorverschoben wurde startete der Abend mit Quintus Zogg gegen Florian Vieux. Gegen den 14 Jahre älteren Athleten fand Zogg kein Mittel und musste Punkt für Punkt abgeben. In den letzten Momenten des Kampfes fand der Grabserberger dann doch eine Lücke in Vieux Abwehr und konnte mit einem geschickten Angriff an der Zone einen Mannschaftspunkt sichern. Andrii Vishar kämpfte bis 130 kg gegen Ryan Martinetti. Aufgrund des jungen Alters von Martinetti verzichteten die Walliser auf einen Einsatz gegen den erprobten RCOG - Ringer und so stand es nach zwei Kämpfen 5 zu 3 für das Heimteam. Im dritten Kampf stand bis 57 kg im griechisch – römischen Stil Janis Steiger Yusup Gumaev gegenüber. Steiger musste in der ersten Phase der Begegnung mehrere Punkte abgeben, konnte dann jedoch mit einem unerwarteten Schultersieg überzeugen. Auch Ilir Fetahu lieferte einen starken Kampf ab. Gegen Patrick Vieux musste der Oberrietner bis 97 kg Greco nur einen Punkt abgeben und gewann schlussendlich mit 18:1. Nicolas Steiger hatte gegen Dimitar Sandov erneut ein hartes Los. Nichtsdestotrotz überzeugte Steiger bis 65 kg Greco mit einer guten Leistung. Nur 4 Punkte liess der 19 – Jährige zu und verhinderte somit einen Sieg durch technische Überlegenheit seitens des Wallisers.


Nach der Pause kämpfte Dominik Steiger bis 86 kg Freistil gegen Tanguy Darbellay. Der in Weissrussland studierende und deutlich schwerere Gegner dominierte Steiger und gewann klar mit 0:16. Nun kam es bereits zum heiss ersehnten Duell zwischen Flavio Freuler und Kiril Scheytanov. Beide schenkten einander bis 70 kg Freistil nichts. Beim Stand von 0:2 Punkten sicherte Freuler mit einer wunderschönen Aktion aus der Kopfklammer vier Punkte. Diesen Vorsprung konnte der Studierende über die Zeit bringen und somit einen wichtigen Sieg sichern. Leihringer Yanik Bucher kämpfte gegen Isa Usupov ebenfalls beherzt. Trotz einem Punkt konnte Bucher die technische Überlegenheit von Usupov nicht verhindert und so lag es an Andreas Vetsch bis 74 kg Greco den Sieg zu sichern. Vetsch kämpfte ruhig und sicher, was sich als das richtige Rezept gegen Nathan Richard herausstellte. Gleich 16:0 hiess das Endresultat des zweitletzten Kampfes, wodurch der Sieg bereits gesichert war. Mirco Studer musste trotzdem noch seine Begegnung bis 74 kg im freien Stil antreten. Dabei konnte Kim Besse zwei Punkte für die Walliser sichern, wodurch das Endresultat mit 20 zu 17 Punkten feststand.


Das erste Mal seit rund 20 Jahren gewinnt der Ringerclub Oberriet – Grabs hierbei einen Titel in der Mannschaftsmeisterschaft. Nun gilt es kommenden Samstag in Schattdorf und eine Woche später zu Hause diesem Titel die Krone aufzusetzen und den Aufstieg zu sichern.

 

Erste Hürde ist geschafft

Gepostet am 17. November 2019 um 7:30

Im ersten Finalkampf der Swiss Winforce Challenge League gewinnt der Ringerclub Oberriet – Grabs auswärts deutlich mit 9 zu 27 Punkten. Dieser Kantersieg führt zu einem komfortablen Vorsprung vor dem entscheidenden Rückkampf im Bildstöckli.




Janosch Kobler (blau) in seinem Comeback.


Als ein Car voller RCOG Mitgliedern ins Wallis fuhr, um den ersten Halbfinal der Nationalliga B zu bestreiten dachte kaum jemand, dass der Abend einen solchen Verlauf nehmen würde. Nach der Abwaage eine Stunde vor Kampfbeginn standen die Aufstellungen beider Mannschaften fest und für Sportchef Silvan Steiger und Andri Vishar war klar, dass gegen die Ringer aus der Romandie ein Sieg möglich ist. Trotzdem betonte Vishar, dass für einen Sieg volle Konzentration und kämpfen um jeden Punkt nötig sei.


Gleich zu Beginn der Begegnung kam es zum ersten Prüfstein. Janis Steiger kämpfte bis 57 kg im freien Stil gegen Thomas Fischer. Der in den USA lebhafte Schüler konnte dieses Jahr für die Schweiz an den European Youth Olympics in Baku antreten. Steiger liess sich von all dessen nicht beeinflussen und zeigte einen starken Auftritt. Zweimal konterte der KV – Lernende seinen Kontrahenten und legte ihn kurz vor dem Pausengong sogar noch auf die Schultern. Janosch Kobler musste ebenfalls auf die Zähne beissen. Der gelernte Maurer kämpfte bis 130 kg Greco gegen Ahmed El Ward. Kobler gelang es in seinem Comeback nach einer längeren Verletzung direkt erfolgreich zu sein. In der zweiten Hälfte des Kampfes konnte er seinen Gegner auf die Schultern legen und den Oberriet – Grabser Vorsprung auf 0 zu 8 Punkte erhöhen. Quintus Zogg hatte bis 61 kg mit Dimitar Sandov einmal mehr ein hartes Los. Der Aktivschweizermeister und Internationale Ringer zeigte gegen Zogg, weshalb die RCW Lions ihn als Doppellizenz verpflichtet haben. Mit einem 16:0 Sieg führte Sandov seine Mannschaft wieder an den RCOG heran. Andri Vishar setzte jedoch direkt ein Zeichen bis 97 kg Freistil. Auch er kämpfte von Anfang an mit Siegeshunger und punktete mit geschickten Angriffen. Der daraus resultierende Sieg durch technische Überlegenheit bedeutete den überraschenden 4 zu 12 Zwischenstand nach nur vier Kämpfen. Weiter ging es bis 65 kg zwischen Nicolas Steiger und Kiryl Sheytanov. Steiger musste von Anfang an sehr taktisch antreten, um den Angriffen des Routiniers auszuweichen. In einem intensiven Kampf gelang es dem Montlinger zwei Punkte zu generieren, wodurch der Westschweizer Ringer nur knapp mit 6:2 gewann.


Nach der Pause setzte Ilir Fetahu die Begegnung bis 86 kg Greco fort. Fetahu konnte dabei gegen Valeriy Kudinov den zweiten Kampf der Saison für sich entscheiden. Mehrere Durchdreher führten zum vorzeitigen Kampfende und weiteren vier Punkten. Bis 70 kg trat Maurus Zogg im Greco gegen Esteban Tscharner an. Zogg konnte im beidseitig intensiv geführten Kampf das Momentum auf seine Seite schlagen und so gelang dem 19 – jährigen ein 0:14 Sieg. Dominik Steiger kämpfte bis 79 kg Freistil gegen Théry Chardonnens an. Bei Kampfführung des Wallisers setzte Steiger zu einem Doppelarmzug an, wobei sich Chardonnens eine Verletzung am Knie zuzog und der Kampf unterbrochen werden musste. Leider konnte dieser dann auch nicht mehr fortgesetzt werden und es standen bereits Flavio Freuler und Kim Besse bis 74 kg Freistil auf der Matte. Besse, welcher mehrere Schweizermeistertitel bei den Aktiven im freien Stil besitzt kämpfte gegen den Greco Spezialisten mit schnellen Einbeinangriffen. Freuler fand bis zum Schluss keine Antwort auf den Kampfstil seines Kontrahenten, konnte jedoch eine Niederlage durch technische Überlegenheit verhindern. Den letzten Kampf des Abends bestritt Andreas Vetsch gegen Logan Chardonnens. Der Teamcaptain behielt in der hitzig geführten und diskutierten Begegnung seine Ruhe und besiegte Logan mit 0:10 Punkten.


Somit stand das überraschend hoch ausgefallene Endresultat von 27 zu 9 Punkten fest. Trotz hohem Vorsprung müssen die Ostschweizer kommenden Samstag noch einmal vollen Einsatz zeigen, um den Schweizermeistertitel der Nationalliga B zu sichern. Der entscheidende Heimkampf beginnt um 19 Uhr im Bildstöckli Oberriet.

Endstation im Viertelfinale

Gepostet am 13. November 2019 um 17:35

An ihrem ersten grösseren internationalen Turnier belegte Annatina Lippuner den 19. Platz und musste somit noch Lehrgeld bezahlen. Trotz dem ungewollten Resultat konnte die Grabserin einige Erfahrungen aus dem Turnier ziehen.




Die schweizer Delegation mit Annatina Lippuner (links).


Gewöhnlich beginnt die Saison der Nationalkaderathletinnen und Athleten im Frühjahr, doch anlässlich des internationalen Frauen Turniers von Berlin machten die Verantwortlichen von Swiss Wrestling eine Ausnahme. Insgesamt 250 Juniorinnen und Kadettinnen aus 21 Nationen nahmen an der diesjährigen Ausgabe des berüchtigten Turniers in Deutschlands Hauptstadt teil. Die Schweizer Delegation startete mit vier Ringerinnen.


In der ersten Runde traf Lippuner im Kampfgewicht bis 53 kg auf die letztjährige Vizeeuropameisterin der School Girls, Lotta Vettenranta aus Finnland. In einem hart umkämpften Fight gelang es Annatina ihre Angriffe durchzubringen. Der Endstand von 4 zu 5 Punkten zu Gunsten der Werdenbergerin bedeutete den Einzug in das Viertelfinale. Dabei stiess Annatina auf eine Gegnerin aus Frankreich, welche an den diesjährigen Mittelmeermeisterschaften den zweiten Platz erkämpfen konnte. Von Anfang an fiel es ihr schwer sich dem Kampfstil von Céleste Sion anzupassen. So kam es, dass im Viertelfinale aufgrund einer 4:0 Niederlage vorläufig Endstation war. Da die Französin das Finale nicht erreichen konnte schied Lippuner aus und musste sich mit dem 19. Platz von total 37. Teilnehmer begnügen. Mit den gezeigten Kämpfen darf Annatina trotzdem zufrieden sein, weiss sie doch mit europäischen Spitzenringerinnen auf Augenhöhe mitzukämpfen.

 

Zweiter Platz am Nachwuchsturnier

Gepostet am 13. November 2019 um 17:25

Der Ringerclub Oberriet – Grabs besuchte vergangenes Wochenende den Allgäu Cup im deutschen Westendorf. Als einzige Mannschaft aus der Schweiz gelang es den Rheintalern auf den zweiten Platz in der Teamwertung zu steigen.




Die erfolgreiche Nachwuchstruppe aus der Schweiz.


Zehn Nachwuchsringer durften letzten Sonntag mit den Trainern Beat Motzer, Michael Goldener und Renato Rüegg nach Westendorf an den Allgäu Cup. Das mit rund 250 Teilnehmern gut besetzte Turnier wurde bis auf den RCOG und den Ringern aus Mäder ausschliesslich von Mannschaften aus Deutschland besucht. Mit dabei waren unter anderem auch einige deutsche Meister, was für die RCOG-Cracks harte und sehenswerte Kämpfe bedeutete.


Nevin Benz konnte sich dank mehreren Siegen und nur einer Niederlage auf den dritten Kampf vorkämpfen. Auch Tim Motzer, Alessandro Fässler, Rio Goldener und Stefan Kobler gelang ein starker Wettkampf. Alle Vier konnten bis auf ihren Finalkampf mit lupenreinen Siegen überzeugen. Ganz ohne Niederlage blieben Tinio Ritter, Mathia Steiger und Lio Rüegg. Alle drei überzeugten während dem ganzen Wettkampftag und holten verdient die Goldmedaille.


Insgesamt acht Medaillen aus zehn Teilnehmenden Ringern führten zum verdienten zweiten Platz von 14 angetretenen Mannschaften.

Mit Volldampf ins Finale

Gepostet am 13. November 2019 um 17:20

Nach einem knappen ersten Halbfinale überrollt der Ringerclub Oberriet – Grabs zuhause den TV Ufhusen mit gleich 29 zu 11 Punkten. Nun wartet im Finale der Swiss Winforce Challenge League das Team Wallis.




Die erste Mannschaft nach dem Finaleinzug


Im Vorfeld des entscheidenden Halbfinals stand der Ringerclub Oberriet-Grabs dank dem 22 zu 18 Sieg im Hinkampf mit einer vier Punkte Führung über Ufhusen da. Aus diesem Grund konnten die Rheintaler nicht auf ihren Vorsprung zählen und mussten erneut vollen Einsatz geben, um den Einzug in das Finale zu erzwingen. Angefangen bis 57 kg startete Janis Steiger gegen Mathias Schwegler. Die beiden Grecoringer schonten einander nicht und von Anfang an verlief der Kampf ohne grosses taktieren. Schwegler gelang es zwar in der ersten Halbzeit mit 1:10 Punkten einen komfortablen Vorsprung aufzubauen, musste jedoch kurz nach Janis Steigers Aktion zum 5:14 Zwischenstand den Kampf verletzungsbedingt aufgeben. Andri Vishar kehrte bis 130 kg im freien Stil ebenfalls nach einer Verletzung auf die Matte zurück. Gegen den deutlich jüngeren Simon Marti spielte der Mannschaftscoach gekonnt seine Erfahrung aus und lieferte mit einem 15:0 Sieg vier weitere Punkte für das Heimteam. Bis 61 kg Greco kämpfte Quintus Zogg gegen Lukas Zimmermann. Nach einem deutlichen Rückstand in der ersten Halbzeit drehte der Landschaftsgärtnerlehrling in der zweiten Kampfhälfte auf und verblüffte mit frechen Aktionen. Leider kam die siegreiche Viererwertung 1 Sekunde zu spät und so musste der Nachwuchsathlet seinen Kampf knapp mit 8:9 Punkten verlieren. Ilir Fetahu hatte bis 97 kg Greco noch eine Rechnung offen. Nach der unglücklichen Schulterniederlage von letzter Woche schlug er mit einem makellosen 16:0 Sieg über Urs Zemp zurück. Im letzten Kampf vor der Pause standen sich bis 65 kg Greco Maurus Zogg und Nino Bernet gegenüber. Trotz einer heiklen Situation konnte der Grabserberger den Kampf klar mit 17:2 Punkten für sich entscheiden. Somit stand es zur Kampfmitte 17 zu 3 nach Punkten für die Ringer aus der Ostschweiz.


Die sechste Begegnung des Abends hätte zwischen Hajrulla Fetahu und Klaus Bernet stattfinden sollen. Aufgrund der noch immer nicht komplett verheilten Verletzung an der Schulter verzichtete der Oberrietner auf einen Einsatz. Nicolas Steiger kämpfte bis 70 kg gegen Raphael Schärli. Wie schon vergangenes Wochenende zeigte sich der Ufhusner als hartnäckigen Gegner. Steiger überzeugte jedoch mit Geduld und Timing und konnte dadurch verdient einen 9:4 Sieg feiern. Bis 79 kg startete Leihringer Yanik Bucher gegen Dario Steinmann. Der Willisauer konnte gleich mehrere Schleuderwürfe zeigen und dadurch klar mit 13:6 gewinnen. Nun kam bereits Flavio Freuler gegen Joel Marti zum Zuge. Marti zeigte bis 74 kg Greco einen überzeugenden Start und brachte Freuler durch einen Armdrehschwung in Bedrängnis. Freuler antwortete prompt und liess den jüngeren Ufhusner ebenfalls in einen Armzug laufen. Bis zum Abpfiff des Kampfrichters blieb die Begegnung spannend. Freuler konnte trotzdem die Oberhand behalten und gewann mit 12:6 Punkten. Ähnlich erging es auch Andreas Vetsch bis 74 kg Freistil. Auch der Teamcaptain musste sich nach einem Punkterückstand zurückkämpfen. Erneut gelang die Aufholjagd und Vetsch konnte Remo Fallegger die zweite Niederlage der Saison hinzufügen.


Mit Acht Siegen aus zehn Kämpfen war das Endresultat mit 29 zu 11 Punkten relativ deutlich. Nächstes Wochenende dürfen die RCOG-Ringer somit auswärts im Finale gegen das Team Wallis antreten. Die Westschweizer konnten ihren zweiten Halbfinal ebenso hoch mit 21 zu 13 Punkten für sich entscheiden.


Rss_feed