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RCOG gewinnt den letzten Kampf der Saison

Am Samstag konnte der Ringerclub Oberriet-Grabs auch den Rückkampf gegen den TV Ufhusen für sich entscheiden. Somit beendet der RCOG seine Saison zwar nicht mit dem erhofften, für die Umstände aber sehr guten 5. Schlussrang.

Flavio Freuler (Bild) und Andreas Vetsch holten sich am Samstag den 10. Sieg in Folge - welch eine Leistung!



RCOG setzt sich durch

Bis zur Pause liess sich noch nicht recht voraussagen, wer diesen Kampf gewinnen würde: Nach einem 0:4 durch Dominik Laritz, glich Ufhusen aus. Dann konnte Nicolas Steiger den RCOG kurzfristig wieder in Führung bringen, bevor der TV Ufhusen wegen eines fehlenden Ringers wieder in Führung ging und diese bis zur Pause hielt. Zur Pause stand es 13:8 für den TV Ufhusen. Da dies in der Vergangenheit öfters für den Rheintaler Verein so gewesen war, machte man sich dort aber keine Sorgen. Man wusste, jetzt kommen die starken Gewichte des Ringerclub Oberriet-Grabs. So konnten dann die Luzerner dann auch tatsächlich nur noch den ersten Kampf für sich entscheiden. Danach folgten Schlag auf Schlag die Siege der Ostschweizer. Vor dem letzten Kampf sah es endlich wieder besser aus für die Rheintaler Ringer: Flavio Freuler holte sich seinen 10. Sieg in Folge und für die Mannschaft stand es 19:18. Ein knappes Resultat. Der letzte an diesem Abend, Kapitän Andreas Vetsch, kämpfte erstens nicht in seiner favorisierten Stilart Greco und zweitens gegen einen starken Vollblut-Freistilringer, einen Doppellizenzringer aus Willisau, Remo Fallegger. „Es war ein schwieriger Kampf, da ich gleich zu Beginn meinen Zug nicht zu ende führen und dann die Punkte abgeben musste. Bis zur Pause lag ich mit 0:1 hinten. Freistil ist nicht meine Stilart und Fallegger hat fast nichts gemacht, was es mir umso schwerer machte. Nach der Pause konnte ich dann aber einen Punkt nach dem anderen machen.“Vetsch alleine entschied an diesem Abend, und übrigens nicht zum ersten Mal, für seine Mannschaft über Sieg oder Niederlage. „Ich mag es den letzten Kampf zu machen und für das Team den Sieg zu holen. Die Erfahrung dafür habe ich mittlerweile und das Gefühl danach ist einfach genial! Den grössten Druck setze ich mir sowieso selber.“ Nach diesem Sieg hat auch Vetsch eine ungeschlagene Saison mit 10 Siegen hinter sich und freute sich am meisten über die beiden Siege im Freistil. Dann betonte er aber genau wie sein Trainer sofort das tolle Team: „Alle haben für alle gerungen, es war eine tolle Leistung und ich bin wirklich stolz auf sie!“

 

Das Ziel ist langfristig die Premium League

Trainer David Maia ergänzte: „Andreas Vetsch ist mental extrem stark, er lag bis zur Pause hinten, konnte aber den Kampf noch drehen – obwohl es nicht seine Stilart ist!“ Maia konnte mit der Basis seines Teams nach Ufhusen fahren und war auch Dank der Anwesenheit von Leichtgewicht Dominik Laritz von vorne herein zuversichtlich einen Sieg heimbringen zu können: „Ich möchte meiner Mannschaft gratulieren, denn sie haben alles gegeben um zu gewinnen! Nun müssen wir uns überlegen, wie es in der nächsten Saison weitergehen soll. Wenn die Mannschaft denselben Kampfwillen und dieselbe Motivation weiterhin aufbringen kann, könnten wir in zwei Jahren in der Premium League mitkämpfen. Auf jeden Fall wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind die Vision 2020 zu erfüllen: Den Aufstieg in die Premium League mit eigenen Ringern. Wir werden uns nun zusammensetzen und über die nächste Saison sprechen, denn das Ende einer Saison ist der Anfang der nächsten und wir sind schon wieder im Training dafür.“ Das Team des Ringerclub Oberriet-Grabs konnte dieses Jahr konstant gute Leistungen abrufen und hatte einzig mit dem Besetzen der Gewichtsklassen zu kämpfen. Hingegen mit dem Nachwuchs ist man auf dem richtigen Weg, denn in den nächsten Jahren werden einige starke Nachwuchshoffnungen zu den Aktiven nachrücken. So unter anderem die Brüder Zogg aus Grabs oder der jüngste der Steiger-Brüder aus Montlingen, Janis Steiger. Auch der kleine Bruder von Andreas Vetsch, Samuel Vetsch gehört mit zu den grossen Hoffnungen. Auch Christoph Eggenberger, der bereits die ersten Erfahrungen bei den Aktiven sammeln konnte, wäre nebst vielen anderen eine Option. Noch sind die meisten aber entweder zu jung oder zu leicht. In der nächsten Saison wird sich zeigen ob der Trainerstab um David Maia es schafft, die bisher so schwach besetzten Gewichte mit Auswärtigen oder Doppellizenzringern zu belegen. Denn auch im nächsten Jahr dürfte dies noch eine gewaltige Aufgabe darstellen und entscheidend sein für manch einen Sieg oder Niederlage. Die Mannschaft möchte es sich nicht nehmen lassen an dieser Stelle all ihren treuen Fans für die wertvolle Unterstützung zu danken.


Die Mannschaft des RCOG beim letzten Heimkampf vom 12.11.16 gegen den TV Ufhusen

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