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RCOG gewinnnt den Nervenkrieg gegen den TV Ufhusen

Im Platzierungskampf vom vergangenen Samstag konnte der RCOG seinen ersten Gegner aus der Vorrunde wieder schlagen. Noch in der Pause hatten die Innerschweizer 12:8 geführt, die Rheintaler Mannschaft konnte aber noch drehen, lieferte nervenaufreibende Kämpfe bis zum Schluss und siegte verdient 20:17.

Raphael Baumgartner siegt gegen den Luzerner Simon Marti


Viele bekannte Kombinationen

Viel war spekuliert worden, wie die Ufhusner aufstellen würden, wobei schlussendlich nicht viele Überraschungen dabei waren. Jöel Marti, ein Doppellizenzringer aus Willisau war eine, konnte aber nicht wirklich zeigen wozu er fähig wäre, da ihm im leichtesten Gewicht der Gegner aus der Ostschweiz fehlte. Fünf Begegnungen waren dieselben wie beim ersten Kampf der Saison und ein Kampfgespann kannte sich bereits aus der Rückrunde. Neu war die Kombination Ilir Fetahu für den RCOG und Michael Bernet. Bernet war einer der wenigen aus Ufhusen, der überzeugen konnte: Kurz vor Schluss holte er sich mit 15:5 Punkten noch einen Schultersieg.  Auch der Luzerner Raphael Schärli gewann mit Technischer Überlegenheit gegen Marco Obrist, obwohl ihm dieser das Leben gar schwer machte und er 22 Punkte zum Sieg benötigte. Einen Wahnsinnskampf lieferten sich auch Raphael Baumgarter und Simon Marti. Der RCOG-Ringer Baumgartner erkämpfte sich Punkt um Punkt und zur Pause stand es bereits 5:1. Danach gelang es Marti alles noch einmal auf den Kopf zu stellen und Baumgartner am Boden zu drehen -plötzlich stand es 7:7. Unter Anfeuerungsrufen seiner Teamkollegen und seiner Fans holte Raphael Baumgartner dann doch noch den finalen Abschlusspunkt und gewann somit diesen Abnützungskampf gegen Simon Marti mit 8:7. Welch ein Nervenkrimi.

 

Abend der knappen Ergebnisse

Zwei Kämpfe vor Schluss stand es nun gerade mal 16:14 in der Mannschaftswertung – gar kein so deutliches Ergebnis, wie man es sich im RCOG erhofft hatte und es musste weiter gebibbert werden. Dominik Steiger hatte im Hinkampf schon gegen Remo Fallegger gerungen und ganz knapp verloren. Auch diese Mal gewann Fallegger, wieder ganz knapp mit nur einem Punkt Vorsprung. Dafür boten sie einen der attraktivsten Kämpfe des Abends, denn zur Pause stand es noch ausgeglichen 2:2 und keiner konnte sagen, wer als Gewinner von der Matte steigen würde. Steiger sah sich einem ebenbürtigen Gegner gegenüber. Kurz nach der Pause holte Fallegger weitere zwei Punkte und obwohl Steiger weiterhin alles versuchte und noch einmal einen Punkt gutmachen konnte, blieb es beim knappen 4:3 für Fallegger. Somit kamen die Luzerner den Ostschweizern auch in der Mannschaftswertung gefährlich nahe. Vor dem letzten Kampf stand es 17:16 für den RCOG. Dann kam ein scheinbar sicherer Wert: Andreas Vetsch hatte den letzten Kampf gegen Florian Bernet  mit 16:0 gewonnen. An diesem Abend aber war der Wurm drin und so blieb es auch: Vetsch schien den sich ständig bewegenden Bernet nicht richtig greifen zu können. Im Gegenteil holte sich Bernet gar den ersten Punkt des Kampfes. Dann konnte Bernet kontern und es stand 3:0 für Bernet. Welch unverhoffte Überraschung. Das Publikum fieberte mit den Kontrahenten mit, denn nun wurde es extrem eng für den Ringerclub Oberriet-Grabs. Vetsch liess sich davon aber nur kurz irritieren, fand in seine alte Form zurück und liess keinen gegnerischen Punkt mehr zu. Er gewann die Begegnung mit 12:3 Punkten und holte somit auch für seine Mannschaft den Sieg. Leicht Kopfschüttelnd meinte er nach dem Kampf: «Ich habe etwas Neues ausprobiert – es wollte mir aber einfach nicht gelingen.» Trainer David Maia hingegen war mit seinen Mannen vollauf zufrieden und lobte sie nach dem Kampf: «Vor allem die jüngsten Ringer haben sehr gute Kämpfe gezeigt und alles gegeben. Einer der besten Kämpfe lieferte Dominik Steiger und er weiss nun, dass er die Möglichkeit hätte zu gewinnen.» Nächsten Samstag treffen Steiger und Fallegger in Ufhusen vielleicht wieder aufeinander und dann werden wir sehen, ob es wieder so knapp wird oder ob der Rheintaler den Kampf dieses Mal für sich entscheiden kann.

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