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RCOG verliert den Kampf, gewinnt aber das Playout

Im Walliser Illarsaz-Haut-Lac verliert die Ostschweizer Mannschaft knapp mit 20:21 Punkten, bleibt aber Dank des guten Punkteverhältnisses Sieger der beiden Begegnungen. So knapp wurde es, weil der Ringerclub Oberriet-Grabs schon durch die ganze Saison mit einem dünnen Kader kämpft.

Flavio Freuler wirft Julien Croset aus Illarsaz-Haut-Lac

Tolle Leistungen der Stammringer

Die rheintal-werdenbergische Mannschaft zeigte gute Kämpfe und ihre Ringer zeigten keine Ermüdungserscheinungen, obwohl die Saison ihrem Ende zu geht. So konnte man sich auch auf die Stammringertruppe verlassen – alle traten topfit an und gaben ihr Bestes: Nicolas und Dominik Steiger siegten mit Technischer Überlegenheit, Andreas Vetsch schaffte dieses Kunststück sogar gegen eine der Knacknüsse der Walliser, Sylvain Vieux. Flavio Freuler und Ramon Betschart setzten dem noch eines drauf und siegten auf die Schulter. Raphael Baumgartner hatte wohl die härteste Partie des Abends, er kämpfte gegen den Anführer des Einzelklassements Kim Besse. Gemeinsam mit Flavio Freuler liegt er an der Spitze mit acht Einsätzen, acht Siegen und nur einem Gegenpunkt – welch eine phänomenale Leistung dieser beiden Ringer. Marco Obrist hatte es ebenfalls mit einem „Vieux“ zu tun, Florian Vieux. Obrist kämpfte über die volle Länge, konnte zwar keinen Punkt erringen, sein Gegner bezeugte aber ebenfalls Mühe und musste sich mit 3 Mannschaftspunkten zufriedengeben.

 

Neuen Ringern eine Chance geben

Würde man hier einen Strich ziehen, wäre das Resultat eindeutig. Nun zieht sich aber seit Beginn der Liga die relativ schlechte Verteilung der Gewichte wie ein rotes Band durch die Saison des RCOG. Auch dieses Mal kamen diverse neue Ringer zum Einsatz, zum Beispiel Christoph Eggenberger, der sein Debut in der Liga hatte. Trainer David Maia möchte mit Blick auf die Zukunft auch weiteren Ringern Chancen auf einen Einstieg ins Team geben. Mannschaftskapitän Andreas Vetsch meinte als Reaktion auf das knappe Endresultat: „Wir kennen die schwierige Situation, trotzdem geben wir Vollgas bis zum Schluss und die Zuschauer werden gute, spannende Begegnungen sehen.“ „Die Ringer haben Kämpfe mit guten Taktiken und vielseitigen Griffen gezeigt. Sie haben viel gelernt und setzen es nun um. Dies ist positiv für das Team und die Stimmung in der Mannschaft ist toll“, ergänzt Trainer David Maia mit sichtlichem Stolz auf seine Jungs. Am kommenden Samstag nun werden die Ostschweizer als Gewinner der beiden Begegnungen auf den TV Ufhusen treffen – zum dritten Mal in dieser Saison. Bisher konnte der RCOG jede Runde gegen die Luzerner für sich entscheiden, der TV Ufhusen lag weit abgeschlagen auf dem vierten Platz der Gruppe Ost. Die Innerschweizer trugen jetzt aber zweimal einen Sieg gegen den CO Domdidier nach Hause (23:13 und 27:10). Mit gesteigertem Selbstvertrauen werden sie am nächsten Samstag in der Bildstöcklihalle Oberriet gegen den Ringerclub Oberriet-Grabs antreten. Wieder einmal könnten die Mannschaftsaufstellungen als Stolperstein oder Katalysator fungieren.

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