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RCOG gewinnt gegen den TV Ufhusen

Der Ringerclub Oberriet-Grabs gewinnt mit 23:17 den Rückkampf gegen die Luzernen mit einem ähnlichen Resultat wie in der Vorrunde (22:15) und konnte seine bisher gezeigten Leistungen wiederholen. Gleichzeitig bestätigten sowohl Nicolas Steiger, als auch Flavio Freuler ihren ersten Platz im Einzelklassement.

Nicolas Steiger gewinnt den kräftezehrenden Kampf gegen Lukas Zimmermann mit 16:0.



Rückrunde bringt Stilartenwechsel und neue Gegner
Der TV Ufhusen hinkt seit Beginn der Saison den anderen Teams hinterher und konnte bisher keine einzige der Begegnungen für sich entscheiden. Trotzdem hiess es für das Team um Trainer David Maia die Luzerner nicht zu unterschätzen. Denn mit Raphael Schärli, Remo Falleger, Michael Bernet und auch Florian Lustenberger haben auch sie Ringer im Team, die einen Sieg erkämpfen können. Ausserdem mussten sich beide Mannschaften mit dem Stilartenwechsel auseinandersetzen, der in der Rückrunde eintritt. Der RCOG hatte gute Vorarbeit geleistet und konnte nun in der Rückrunde die meisten Ringer in ihrer Paradedisziplin einsetzen: Flavio Freuler, wie auch Andreas Vetsch konnten zum Beispiel beide im Greco antreten – der Stilart, in der sie beide dieses Jahr Schweizermeister geworden waren. Spannend blieb auch die Mannschaftsaufstellung bis zum Schluss: Beide Mannschaften waren noch einmal durchgemischt worden und schlussendlich traf nur ein einziger Ringer des RCOG, Nicolas Steiger, auf den gleichen Gegner wie in der Vorrunde. Beide Mannschaften konnten trotzdem in einem Gewicht keinen Ringer stellen: Der RCOG im leichtesten Gewicht (57kg), der TV Ufhusen im zweitschwersten (97kg).
 
Ausgeglichener Kampf bis fast zum Schluss
Nach den ersten zwei Kämpfen führte der TV Ufhusen mit 6:1, als Nicolas Steiger auf die Matte stieg. Lukas Zimmermann machte es dem Montlinger nicht gerade leicht, trotzdem konnte Steiger schlussendlich als klarer Sieger mit 16:0 Punkten den vierten Sieg in Folge mit jeweils 4:0 Mannschaftspunkten in Folge einstreichen. Diese herausragende Leistung bestätigte dem jungen Ringer den Spitzenplatz in der Einzelwertung. Zur Pause stand es nach zwei weiteren Siegen für den Ringerclub Oberriet-Grabs 13:6.  Dann folgte ein aufreibender und kräftezehrender Kampf zwischen Marc Kirchhofer und dem Ufhuser Michael Bernet. Kirchhofer, ein Doppel-Lizenzringer vom NRC Thalheim, holte einen Punkt, dann noch einen. Somit stand es zur Pause 2:0 für den RCOG. Nach der Pause gelang dem Luzerner Bernet eine Zweier-Wertung. 2:2, womit der Kampf schlussendlich auch endete. Auf Grund der höheren Punktewertung musste Kirchhofer den Sieg dann dem Innerschweizer überlassen. Spannend machte es danach auch Patrick Koster, der erst mit 4:0 führte und schlussendlich mit 22:6 verlor. Nun lagen die Mannschaften bei 15:12 Punkten. Noch führte der RCOG. Andreas Vetsch trat in 80kg gegen einen Ringer aus Ufhusen an, der ihn ein ganzes Stück überragte. Vetsch wurde vom ersten Angriff von oben herab etwas überrascht und musste einen Punkt abgeben, konnte sich danach aber durchsetzen und siegte mit Technischer Überlegenheit. Flavio Freuler tat es ihm nach, vor dem letzten Kampf stand es somit bereits 23:13 – die Luzerner hatten keine Chance mehr aufzuholen. Trotzdem bäumten sie sich noch einmal auf: Raphael Baumgartner sah sich dem um einiges erfahreneren Gegner Remo Falleger gegenüber und unterlag. Der Sieg blieb den Rheintalern vom RCOG trotzdem sicher und sie gewannen mit 23:17.
 
Einzelklassement in einem Mannschaftssport
Auch in diesem Mannschaftssport wird ein Einzelklassement geführt, denn dieses ist für die Ringer, wie auch ihre Trainer eine wichtige Informationsplattform: Hier erfahren sie, wie und wann der Ringer bisher eingesetzt wurde, wie oft und auch wie er siegte. So dürfte wohl kaum einen überraschen, dass die Trainer beeindruckt sein werden, wenn die ersten vier Plätze von drei Ringern des RCOG in Anspruch genommen werden. An erster Stelle stehen Nicolas Steiger und Flavio Freuler, gemeinsam mit Urs Wild vom RRTV Weinfelden, mit jeweils vier „Zu-Null-Siegen“. Nicolas Steiger ist sichtlich stolz auf diesen Erfolg, betont dann aber auch: „Nr. 1 zu sein fühlt sich gut an, ist aber alles andere als selbstverständlich und ich hätte das so nicht erwartet – vor allem nicht da alle Siege 4:0-Siege sind. Auch heute war es ein strenger Kampf, strenger als erwartet und zum Schluss war ich ziemlich erledigt.“
Im weiteren Einzelklassement folgt dicht auf die drei Führenden Andreas Vetsch. Der Kapitän des RCOG musste zweimal einen Punkt abgeben. Dass an fünfter Stelle wieder ein Ringer der RRTV Weinfelden folgt, nämlich Roger Junker, dürfte ein wichtiger Hinweis für den Kampf nächste Woche sein. Denn dann wird der RCOG bei eben diesen in Weinfelden zu Gast sein.
 
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