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Sieg gegen Weinfelden

RC Oberriet-Grabs – RR Weinfelden 24:13
Der RCOG trumpft mit seiner jungen Mannschaft auf
Mit 24:13 gewinnt der RC Oberriet-Grabs seinen letzten Rückrundenkampf. Gegen die Mannschaft aus dem Thurgau hatten die Rheintaler das Kampfgeschehen zu jeder Zeit im Griff.
Es ging doch eigentlich um Nichts mehr für die RCOG-Ringer und man hätte meinen können, sie würden sich zurückhalten, mit halber Kraft kämpfen. Denn der Platz im Playoff ist bereits gesichert, der nächste Gegner klar – Martigny am nächsten Samstag. Die jungen Wilden des RCOG kamen aber ihrer Begrüssung nach: Eine Mannschaft, eine Vision, ein Kampf! Keiner schenkte dem Gegner einen Punkt und die vielen angereisten Fans des RCOG durften spannende Kämpfe mitverfolgen. So wurde daraus dann die Verabschiedung: Eine Mannschaft, eine Vision, ein Sieg – mit hervorragenden 24:13.
Die ersten Kämpfe liessen noch alles offen, zeigten aber die Richtung
Obwohl Nicolas Steiger als erster bereits einen Schultersieg gegen Silvan Mühlethaler schaffte und 4:0 punktete, holten die Weinfelder wieder auf. Adrian Wetzstein, ein Doppellizenzringer aus Freiamt, stand seinem Teamkollegen, ebenfalls Doppellizenzringer von Freiamt, Manuel Rütter gegenüber. Nach einem harten Kampf, in dem beide Ringer alles gaben, standen sie nach Ende der zweiten Halbzeit jeder mit 8 Punkten da und beim RCOG freute man sich bereits, denn Manuel Rütter hatte eine Verwarnung bekommen und Adrian Wetzstein die letzte Wertung erhalten. Leider zählt nun aber nach neuer Regelung die höchste Punktewertung zuerst – nicht die Verwarnung und da trumpfte Manuel mit 4 Zweierwertungen, wo Adrian nur drei hatte. Dieser musste sich somit unglücklich nach Punkten geschlagen geben. Bis 61kg standen sich der junge internationale Dominik Laritz gegen den ehemaligen internationalen Urs Wild gegenüber. Laritz kämpfte und versuchte alles, fand aber keinen Griff den Urs Wild nicht pariert hätte. Es zeigte sich wer mehr Kämpfe auf dem Buckel hatte. Ilir Fetahu liess seinen Gegner Rico Bündler nicht zu Atem kommen und beendete den Kampf noch in der ersten Halbzeit mit dem zweiten Schultersieg des Abends. So schnell kann es manchmal gehen. Oder auch nicht: Denn Marco Obrist kämpfte und kämpfte und kämpfte, seine Teamkollegen und der Trainer motivierten, unterstützten und gaben ihm Hilfen – es nützte alles nichts und er musste sich nach Punkten gegen Yves Müllhaupt geschlagen geben. Nun stand es in der Mannschaftswertung 11:8. Der RCOG führte, aber nur ganz knapp.   
Nicht mehr einzuholen – einfach Spitze
Nach der Pause startete der Doppellizenzringer aus Domdidier Stefan Syarov gegen Roman Hostettler. Dem Publikum wurde ein spannender, attraktiver Kampf geboten, denn noch in der letzten Sekunde gelang Stefan ein Punkt während einer Passivzeit. Hätte er keinen Punkt gemacht, hätte sein Gegner einen Punkt geschenkt bekommen, so gewann Stefan Syarov den Kampf klar und deutlich. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit stellte sich Dominik Steiger seinem Kontrahenten Gian Blaser. Durch einen Heber erhielt Gian Blaser 4 Punkte. Eine für die Zuschauer fragwürdige Entscheidung, die den Ausgang zu Gunsten von Weinfelden vorentschied, so dass Dominik schlussendlich 11:6 unterlag. Somit rückten die Weinfelder auch in der Mannschaftswertung wieder näher – es stand 15:12 für den RCOG. Der Krimi war aber noch nicht vorbei. Flavio Freuler hatte mit Milos Csuvara einen harten Brocken als Gegner. Flavio musste zweimal in die Bank, jedes Mal schaffte der Gegner keinen Punkt. Flavio gewann den Kampf nach Punkten mit 2:1, auch für die Mannschaftswertung. Andreas Vetsch wurde bereits gross angekündigt: Medaillengewinner an der Schweizermeisterschaft. Wollten die Weinfelder in verunsichern? Sie schafften es nicht. Mit souveränen 6 Zweierwertungen botete er seinen Gegner Fabian Walter aus und holte weitere drei Punkte für die Mannschaftswertung. Der RCOG führte mit 20:13 Punkten und Weinfelden hatte schon vor dem letzten Kampf definitiv verloren. Patrick Koster zeigte sich davon völlig unbeeindruckt, führte einen Doppelarmzug aus und legte Micha Forster auf die Schultern. Obwohl sich dieser lange und stark wehrte, klopfte der Schiedsrichter Roger Mamie nach einer gefühlten Ewigkeit Tusch. Der RCOG siegte klar und deutlich mit 24:13 Punkten und bewies wieder einmal, dass das Team um David Maia an sich gearbeitet hat und keine Punkte verschenkt. Bis nächsten Samstag werden die jungen Wilden sich wieder an die jeweils andere Stilart gewöhnen müssen, dann geht es um die Wurst gegen den Ersten der Swiss Hutter Challenge League West Martigny.Der RCOG organisiert eine Carfahrt nach Martigny. Es hat noch Plätzt frei. Anmeldungen nimmt Mike Rüegg 079 698 19 68 entgegen.


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