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Der RC Oberriet-Grabs kann noch gewinnen

Der Ringerclub Oberriet-Grabs gewinnt den ersten Playout Kampf gegen Ufhusen. Die Rheintaler überraschten mit ihrer Aufstellung die Innerschweizer.
 
Verlieren verboten, so hiess die klare Ansage von Trainer Walter Metztler an seine Jungs. Den ersten Playout Kampf wollte er unbedingt gewinnen. Der Sieg sollte die Rheintaler davor bewahren, in den Abstiegsstrudel zu gelangen. Das Verdikt ist gelungen, es ist eine gute Ausgangslage für den Heimkampf gegen Ufhusen in einer Woche geschaffen.
 
Routiniers im Einsatz
Über die ganze Saison hat der RCOG konsequent auf junge Nachwuchskräfte gesetzt. Die jungen Wilden zeigten gute Leistungen, zum grossen Durchbruch fehlte aber einigen noch die Routine bei den Aktiven zu besetehen.

An diesem Wochenende wollte man kein Risiko eingehen. Routiniere ehemalige Aktiv Ringer unterstützten darum die jungen Wilden. Mit Altmeister Beat Motzer und dem Grabser Urs Zogg stiegen in Ufhusen zwei bekannte Ringergrössen auf die Matte. Das irritierte die Innerschweizer doch ein wenig. Die Entscheidung die Routiniers einzusetzten, erwies sich am Ende des Kampfes als richtig.
 
RCOG von Anfang an in Rücklage
Der Kampf begann mit der Gewichtsklasse bis 86kg. Dieser Kampf wurde vorgezogen. Für den RCOG stieg Ilir Fetahu auf die Matte. Gegen Bernet Klaus setzte es für den jungen Oberrieter eine Punkteniederlage ab. Dennoch erkämpfte er einen wichtigen Mannschaftszähler. Ihm gleich tat es bis 57kg Marco Obrist. Er konnte seinem Gegner einen Mannschaftspunkt ausreissen. Es waren in der Endabrechnung auch diese einzelnen Punkte, die für das positive Gesamtresultat zählten.

Den ersten Sieg in den Reihen der Rheintaler erkämpfte sich Andreas Brandenberger. Er schulterte seinen Gegner. Vier wichtige Zähler waren im Trockenen. Ihm gleich machte es Flavio Freuler. Bis 61kg punktete er seinen Gegner Raphael Schärli aus. Flavio brachte mit diesem Sieg den RCOG mit 10:7 in Führung. Die nächsten vier Punkte waren ein Geschenk des RCOG. Sie konnten bis 97kg keinen Gegner stellen. Zur Pause führte der TV Ufhusen mit 11:10 Punkten. Es stand eine spannende zweite Hälfte bevor.
 
Nach der Pause baute Ufhusen die Führung weiter aus.  Beni Scherrer, der nach seiner Verletzung wieder ins Team kam, verlor seinen Kampf nach Punkten. Es kam noch schlimmer. Auch Tobias Betschart musste sich von Michael Bernet nach Punkten geschlagen geben. Es stand 17:11 für die Heimmannschaft.
 
Fulminanter Schlussspurt
Wollten die Rheintaler ihren ersten Sieg einfahren, mussten die drei letzten Kämpfe gewonnen werden. Dem waren sich die verbliebenen Ringer bewusst. Andreas Vetsch und die beiden Routiniers Urs Zogg und Beat Motzer sollten es richten.

Andreas Vetsch begann die Aufholjagt mit einem überlegenen Sieg gegen Nino Bernet. Er verkürzte auf 17:15. Dann war die Reihe an Urs Zogg.  Urs gestaltete seinen Kampf taktisch. Er erkämpfte sich Punkt um Punkt. Mit 13:2 Wertungszähler gewann der bärenstarke Grabser seinen Kampf. Vor der letzten Begegnung stand es 18:18 unentschieden. Die Spannung stieg ein letztes Mal in der Halle von Ufhusen. Die Kohlen aus dem Feuer holte Altmeister Beat Motzer. Wie schon so oft in früheren Jahren war es an ihm, den Sieg für seine Mannschaft ins Trockene zu holen. Mit einem Sieg durch technische Überlegenheit sicherte er dem  RCOG den ersten Sieg in dieser Saison. Das Endresultat lautete 19:22 für die Gäste.

Mit diesem Sieg ist eine gute Basis für den Heimkampf in einer Woche gelegt. Aber aufgepasst, einen dreipunkte Vorsprung lässt sich auch aufholen. Der RCOG ist sich dem völlig bewusst und wird den Heimkampf nächsten Samstag sehr konzentriert angehen. Mit einem grossen Publikumsaufmarsch als Unterstützung am nächsten Heimkampf, will der RCOG den vorzeitigen Ligaerhalt sichern.   




Bildlegende
Marco Obrist (blau) sicherte seiner Mannschaft einen wichtigen Mannschaftspunkt.
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