Ringerclub Oberriet-Grabs  

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Zweiter Platz an der Rheintalliga

Gepostet am 7. November 2017 um 0:55

Der RCOG platziert sich an der Rheintalliga Herbstrunde auf dem zweiten Platz. Vier von fünf Begegnungen konnte der Gastgeber für sich entscheiden.



Tinio Ritter während einem Doppelbeinangriff.

Insgesamt neun Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz traten letzten Sonntag den Weg nach Oberriet zur Herbstausgabe der Rheintalliga an. Favoriten auf den begehrten Siegerpokal gab es gleich mehrere. Trotz einer in den oberen Gewichten nicht vollständig vertretenen Mannschaft galten die Oberriet-Grabser als einer davon. Vor allem in den tiefen bis mittleren Gewichtern weist man seit Jahren eine schlagfertige Mannschaft auf. Ebenfalls Titelkandidat ist der Frühlingsmeister KSK Klaus. Dank Top-Nachwuchsarbeit konnten die Vorarlberger gleich zwei Mannschaften stellen und somit aus einer Vielzahl von Ringern auswählen. Zum ersten Mal dabei war der VFK Eiche Radolfzell. Bis Wettkampfbeginn konnte man die Baden-Würtenberger deshalb noch nicht richtig einschätzen. Die letzte Mannschaft im Favoritenkreis waren die Nachbarn aus Kriessern. Sie waren im Frühjahr mit dem zweiten Platz vor dem RCOG klassiert.

Mit Kriessern auf Augenhöhe

In den ersten zwei Begegnungen gegen den KSK Klaus 2 und Wolfurt-Mäder zeigte der RCOG-Nachwuchs, dass man im Kampf um den Titel gut gerüstet ist. Gegen Klaus 2 gewann man mit 37 zu 7 und Wolfurt-Mäder wurde ebenfalls hoch mit 32 zu 13 Punkten besiegt. Dann kam es endlich zum heiss ersehnten Derby zwischen Kriessern und Oberriet-Grabs. Zu Beginn glichen sich die Mannschaften Kampf für Kampf aus. Bis 38kg mussten die Gastgeber dann aber eine unerwartete Niederlage verkraften. Schweizermeister Roman Kehl wurde vom Kriessner Steger Reto geschultert. Sirin Ritter war nun also gefordert, den Rückstand wieder aufzuholen. Dank eisernem Willen schaffte Sirin nach einem 8:6 Rückstand die Wende und schulterte seinen Gegner ebenfalls. Die Chancen auf Sieg waren nun wieder intakt. Quintus Zogg nahm den Schwung gleich mit und legte Dano Obrist angefeuert vom Publikum auf die Schultern. Zwei Punkte fehlten dem Heimteam noch, um das Ostschweizer Duell für sich zu entscheiden. Dorien Hutter liess dies jedoch nicht zu und schulterte im zweitletzten Kampf überraschend Janis Steiger. Nun lag es an Samuel Vetsch mindestens einen Punkt zu holen, denn der RCOG hatte mehr Schultersiege auf dem Konto und hätte somit auch mit Gleichstand gewonnen. Gesagt, getan. Vetsch verbuchte trotz einer 3:1 Niederlage den nötigen Punkt und somit standen die Oberriet-Grabser mit einem Resultat von 22:22 als Sieger fest.

Knappe Niederlage im Finale

Nachdem der RCOG seinen letzten Gruppenphasenkampf für sich entschied stand das Finale gegen Rheintalliga-Neuling Radolfzell fest. Mit Siegen über Titelverteidiger Klaus, Inzing und Baienfurt qualifizierten sie sich in der der zweiten Gruppe für die Rangierungskämpfe eins und zwei. Früh zeigte sich, dass die Deutschen keineswegs zu unterschätzen sind und es entwickelte sich ein ähnlicher Matchverlauf, wie schon gegen Kriessern. Dieses Mal gingen die Oberriet-Grabser jedoch als Verlierer von der Matte. Trotz toller Teamleistung verloren sie Hauchdünn mit 24 zu 22 Punkten. Im kleinen Finale zwischen Klaus und Kriessern ging es ähnlich knapp zu und her und auch dort wurde die Begegnung im letzten Kampf zu Gunsten der Österreicher entschieden. Auch wenn die knappe Niederlage in der letzten Begegnung für den Moment enttäuschte zeigen sich die Verantwortlichen zufrieden. Das gesetzte Ziel der Finalqualifikation wurde auch mit einem Ringer zu wenig erreicht.

Kategorien: Nachwuchs