Ringerclub Oberriet-Grabs  

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Schlusshoeck des RCOG in Grabs

Gepostet am 5. Dezember 2017 um 0:00

Rund 150 Ringer, Trainer, Sponsoren, Helfer und deren Familien fanden sich letzten Samstag zum Schlusshöck des Ringerclubs Oberriet Grabs in der Turnhalle Kirchbünt ein.


Nach einem "Samichlaussprüchli" gab es eine kleine Belohnung.


Seit einigen Jahren veranstaltet der RCOG Ende der Ligasaison jeweils einen Schlusshöck, wobei es primär darum geht, dass die RCOG-Mitglieder und deren Familien in gesellschaftlicher Atmosphäre ins Gespräch kommen und sich so kennenlernen können. Auch wird der Anlass genutzt, um über den Stand der Dinge hinsichtlich der Vision 2020, sowie den Jahresplan zu informieren.

Die Richtung stimmt

Als äusserst positiv stufte Clubpräsident Daniel Steiger die nationalen Erfolge der Ringer ein. Von Jugend A bis aktiv gewann der RCOG insgesamt über 20 Medaillen an den jeweiligen Freistil und Greco Schweizermeisterschaften. Um dieses Niveau zu halten betonte Steiger, dass es wichtig ist immer wieder neue Mitglieder zum Coachen zu animieren, denn solche Erfolge sind stets mit grossem Zeitaufwand von Freiwilligen verbunden. Trotz knapp verpasstem Saisonziel in der Winforce Challenge League zeigte sich der Präsident bezüglich nächster Saison positiv. Mit etwas mehr Glück und geschickten Doppellizenzen kann man sich vielleicht sogar schon Hoffnungen auf einen möglichen Sieg in der nächstjährigen Saison machen.

Nach einem feinen Abendessen mit Dessert kam dann zur Freude der kleinsten auch noch der Samichlaus vorbei.

Erfolgreiche Ringerinnen des RC Oberriet-Grabs

Gepostet am 4. Dezember 2017 um 10:50

Zum Niklausturnier in Mäder AUT trafen sich am vergangenem Sonntag 186 Ringerinnen und Ringer aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Für den Ringerclub Oberriet-Grabs griffen drei Mädchen ins Wettkampfgeschehen ein.


Bild: v. l. n. r. Ursina Lippuner, Lia Vetsch, Annatina Lippuner, hinten: Jürg Lippuner


Lia Vetsch klassierte sich in der Gewichtsklasse bis 28 kg auf dem 4. Schlussrang und verpasste die angestrebte Medaille knapp. Eine Kategorie höher, auf 32 kg, entschied Ursina Lippuner den Kampf um Platz 3 und 4 klar mit technischer Überlegenheit zu ihren Gunsten und durfte sich über die bronzene Auszeichnung freuen. Ihre ältere Schwester Annatina Lippuner dominierte ihre Gegnerinnen nach Belieben und konnte auch gleich neu eingeübte Techniken auf ihre Wettkampftauglichkeit überprüfen. Mit ihrem Sieg gewinnt Annatina dieses Turnier bereits zum dritten Mal hintereinander. (Jürg Lippuner)

RCOG holt sich Medaille

Gepostet am 19. November 2017 um 7:00

Trotz den Ausfällen von gleich 4 Siegringern zeigte die Mannschaft des RCOG gegen den RRTV Ufhusen eine geschlossene Teamleistung. Im Rückkampf des kleinen Finals der Winforce Challenge League besiegten die Rheintaler Ufhusen mit 23 zu 17 Punkten und sicherten sich somit den dritten Platz.


Die Bronzemannschaft des RCOGs nach dem Kampf gegen Ufhusen.


Schwierige Umstände

Schon vor die Begegnung am Samstagabend begann, war allen klar, dass es zum Sieg den vollen Einsatz von jedem Ringer braucht. Aufgrund des Playoff Starts in der Nationalliga A und einer Knieverletzung waren alle 4 Siegringer mit Doppellizenzen in der Winforce Premium League an diesem Abend nicht einsetzbar.

Starke erste Halbzeit

Im ersten Kampf des Abends standen sich Maurus Zogg und Mathias Schwegler gegenüber. Obwohl der Ufhusener dem Grabserberger gegenüber körperlich überlegen war, zeigte Maurus Herzblut und besiegte seinen Gegner nach 6 Minuten mit 9:2 Punkten. Bis 130kg Freistil erlebte Leihringer Daniel Inderbitzin einen schwarzen Abend. Schon früh im Kampf erwischte ihn sein Gegner um die Hüfte und schulterte den Innerschweizer noch vor Ende der ersten Halbzeit. Inderbitzins Clubkollege Neyer Lars schickte die Fans bis 61 kg Freistil auf eine emotionale Berg- und Talfahrt. Zuerst lag der Einsiedler fast auf den Schultern, doch dann schaffte er die Wende und brachte die Bildstöcklihalle mit einem Schultersieg aus dem Nichts zum Beben. Bossert Dominik führte den Siegeszug des Heimteams fort und holte mit einem 15:2 Sieg 3 weitere Punkte für das Heimteam. Nicolas Steiger traf bis 65kg Greco auf Bernet Nino. Nachdem sich die beiden zu Beginn noch eine Weile abtasteten, fand Steiger immer mehr in den Kampf und besiegte den Luzerner schlussendlich mit insgesamt 20:4. Zur Halbzeit war der Punktestand somit 14 zu 7 zu Gunsten der Heimmannschaft und der Kurs Richtung Bronze stimmte.

Voller Einsatz von Flück

Greco Spezialist Hutter Christian kämpfte bis 86kg zum ersten Mal in dieser Saison im Freistil. Mit einer 8 zu 2 Niederlage steuerte er dem Konto des Heimteams einen wichtigen Punkt bei. Der kurzfristig aufgebotene Benedikt Scherrer erfüllte bis 70 kg Freistil seinen Job mit einer knappen 8:4 Niederlage gegen Schärli Raphael. Bis 80 kg Greco ging für Oberriet-Grabs Leihringer Flück Bruno auf die Matte. Der Tuggener überzeugte und erkämpfte sich mit Willen und Biss Punkt für Punkt. Beim Stand von 3:3 kurz vor Ende der zweiten Kampfhälfte belohnte sich Flück für seinen tollen Einsatz gleich selbst und nahm seinem Gegner in einem Konter 4 Punkte ab. Somit war der Zwischenstand 2 Kämpfe vor Schluss 19:13 zu Gunsten der Oberriet-Grabser und die Bronzemedaille gesichert. Die Begegnung war aber noch nicht entschieden. Dafür musste Dominik Steiger bis 74 kg Greco mindestens mit 2:1 Mannschaftspunkten gewinnen. Von Taktieren wollte der Montlinger aber nichts wissen und bot dem Publikum mit einem 16:0 Sieg nochmals einen tollen Kampf. Im letzten Kampf des Abends und der Saison zugleich musste sich Raphael Baumgartner von einem stark agierenden Falleger Remo geschlagen geben.

Trotz der verpassten Finalqualifikation gelang den Rheintalern mit dem dritten Platz noch ein versöhnlicher Saisonabschluss.

RCOG Nachwuchs unterwegs

Gepostet am 15. November 2017 um 11:45

Dieses Wochenende war der RCOG Nachwuchs an 2 verschiedenen Turnieren im Einsatz. Samstags am ORV-Nachwuchsturnier in Muri und sonntags in Radolfzell an einem internationalen Freistil Turnier.



Die jungen Wilden des RCOG in Radolfzell mit Beat Motzer (links) und Silvan Steiger (rechts).


Am ORV-Nachwuchsturnier stand vor allem das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund. Unter den 158 Ringerinnen und Ringern war der Ringerclub Oberriet-Grabs mit einer kleinen Delegation von 10 Kämpfern vor Ort. Bei den Jüngsten, den Piccolos, stellten die Rheintaler drei Medaillengewinner. Rüegg Lio setzte sich bis 22kg gegen alle seine 6 Konkurrenten erfolgreich durch und gewann Gold. Für eine weitere Medaille sorgte Michael Gantenbein. Er konnte auf 32,6kg bis ins Finale alle seine Kämpfe gewinnen, dort musste er sich dann aber von Steiner Jonas aus Tuggen geschlagen geben. Pech in der Gewichtsklasseneinteilung hatte Eggenberger Johannes. Bis 44.5kg traf er auf keinen Gegner und gewann am Ende des Tages kampflos die Goldmedaille. In der Jugend gelang den Oberriet-Grabsern trotz tollen Kämpfen kein weiterer Podestplatz.

Das internationale Freistilturnier von Radolfzell war mit über 200 Teilnehmern gut besetzt. Nebst Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren sogar 2 Mannschaften aus Frankreich und Serbien mit von der Partie. Der RCOG stellte 11 Ringer, wovon trotz starker Konkurrenz gleich sieben davon in den Top 3 standen.

Angefangen bei den 8 bis 10-Jährigen gewannen Alessandro Fässler und Mattia Steiger beide je eine Bronzemedaille. Janis Eugster konnte sich in der D-Jugend bis 42 kg ebenfalls einen dritten Platz erkämpfen. Am erfolgreichsten waren die Rheintaler aber in der C-Jugend. Tim Motzer gewann bis 30 kg alle seiner 5 Kämpfe mit Schultersieg und holte sich Gold. Roman Kehl musste sich bis 34 kg in der zweiten Runde knapp geschlagen geben, konnte aber die anderen vier Kämpfe für sich entscheiden. Somit durfte er sich die Silbermedaille umhängen lassen. Niklas Eugster vervollständigte den Medaillensatz eine Gewichtsklasse höher mit einem verdienten dritten Rang.

Bei den Ältesten standen für den RCOG Samuel Vetsch und Janis Steiger auf der Matte. Bis 50 kg konnte sich Vetsch in einem stark aufgestellten Teilnehmerfeld mit 3 Siegen und 2 knappen Niederlagen den guten fünften Platz erkämpfen. Janis Steiger liess auf 46kg einmal mehr die Konkurrenz hinter sich und gewann alle 3 seiner Kämpfe.

Erste Hürde gemeistert

Gepostet am 12. November 2017 um 8:35

Der RCOG besiegt die RRTV Ufhusen im Hinkampf um den dritten Platz der Winforce Challenge League auswärts mit 20 zu 15 Punkten. Die Tür zur Bronzemedaille steht nun weit offen.



Dominik Steiger (rot) während einem Ligakampf gegen Ufhusen.

Vergangenen Samstag reisten die Aktiven des RCOG zum Hinkampf des kleinen Finals der Winforce Challenge League nach Ufhusen. Nach der knappen Niederlage im Halbfinal wollten die Oberriet-Grabser nun zumindest die Bronzemedaille für sich gewinnen. Bis 57kg Freistil trat Maurus Zogg in der für den Greco Spezialisten ungewohnten Stilart auf die Matte. Zogg kam mit dem defensiven Stil seines Gegners nicht zurecht und verlor seinen Kampf nach sechs Minuten Kampfzeit mit 10:2. Hutter Christian traf in der höchsten Gewichtsklasse auf Ufhusens Leihringer Felix Scherrer. Obwohl Hutter in der ersten Halbzeit mit 0:2 in Führung ging, musste er sich schlussendlich knapp mit 3:2 geschlagen geben.

Neyer Lars bekam es bis 61 kg Greco mit Schwegler Mathias zu tun. Der Leihringer aus Einsiedeln lag gegen seinen körperlich klar stärkeren Gegner während dem ganzen Kampf knapp im Rückstand. Kurz vor Schluss setzte er aber zu einem Hüfter an, aus dem sich Schwegler nicht mehr befreien konnte und gewann seinen Kampf somit mit einem Schultersieg. Flück Bruno kämpfte auf 97kg Freistil gegen Bernet Michael. Nach einer starken ersten Hälfte musste er in der zweiten immer mehr Punkte abtreten und überliess mit einer 9:0 Niederlage insgesamt drei Punkte den Innerschweizern. Im letzten Kampf vor der Pause stand Nicolas Steiger Ufhusens Schärli Raphael gegenüber. Je länger der Kampf dauerte, umso besser fand sich der Montlinger zurecht und konnte dank einigen tollen Aktionen schlussendlich mit 15:5 gewinnen. Bossert Dominik baute die Führung der Oberriet-Grabser nach der Pause weiter aus und konnte mit einem 9:0 Punktesieg drei weitere Punkte aufs Konto der Rheintaler gutschreiben.

Diesen Schwung nahm Dominik Steiger mit und erwischte seinen Gegner gleich mehrere Male im Armzug und dem Kobelt. Bevor die Kampfzeit zu Ende war konnte Steiger mit 16:0 Punkten die Begegnung für sich entscheiden. Bernet Florian befand sich bis 80kg Freistil in einer ähnlichen Situation wie schon Zogg. Auch er ist auf den Griechisch-Römischen Stil spezialisiert. Bernet fand dadurch gegen Simon Marti nicht das passende Rezept und musste sich schlussendlich mit 11:0 geschlagen geben. Florians Clubkollege und ebenfalls RCOG-Leihringer Hegi Jeremias lief es nicht besser und er verlor seinen Kampf mit 6:0. Sergiy Sirenko drehte den Spiess im letzten Kampf des Abends noch einmal um und schulterte seinen Gegner noch bevor die erste Minute abgelaufen war.

Dank diesem 25:15 Auswärtssieg schaffte sich der RCOG nun eine gute Ausgangslage für den letzten Kampf der Saison. Diesen wollen die Ostschweizer nächsten Samstag vor Heimpublikum unbedingt für sich entscheiden.

 

Zweiter Platz an der Rheintalliga

Gepostet am 7. November 2017 um 0:55

Der RCOG platziert sich an der Rheintalliga Herbstrunde auf dem zweiten Platz. Vier von fünf Begegnungen konnte der Gastgeber für sich entscheiden.



Tinio Ritter während einem Doppelbeinangriff.

Insgesamt neun Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz traten letzten Sonntag den Weg nach Oberriet zur Herbstausgabe der Rheintalliga an. Favoriten auf den begehrten Siegerpokal gab es gleich mehrere. Trotz einer in den oberen Gewichten nicht vollständig vertretenen Mannschaft galten die Oberriet-Grabser als einer davon. Vor allem in den tiefen bis mittleren Gewichtern weist man seit Jahren eine schlagfertige Mannschaft auf. Ebenfalls Titelkandidat ist der Frühlingsmeister KSK Klaus. Dank Top-Nachwuchsarbeit konnten die Vorarlberger gleich zwei Mannschaften stellen und somit aus einer Vielzahl von Ringern auswählen. Zum ersten Mal dabei war der VFK Eiche Radolfzell. Bis Wettkampfbeginn konnte man die Baden-Würtenberger deshalb noch nicht richtig einschätzen. Die letzte Mannschaft im Favoritenkreis waren die Nachbarn aus Kriessern. Sie waren im Frühjahr mit dem zweiten Platz vor dem RCOG klassiert.

Mit Kriessern auf Augenhöhe

In den ersten zwei Begegnungen gegen den KSK Klaus 2 und Wolfurt-Mäder zeigte der RCOG-Nachwuchs, dass man im Kampf um den Titel gut gerüstet ist. Gegen Klaus 2 gewann man mit 37 zu 7 und Wolfurt-Mäder wurde ebenfalls hoch mit 32 zu 13 Punkten besiegt. Dann kam es endlich zum heiss ersehnten Derby zwischen Kriessern und Oberriet-Grabs. Zu Beginn glichen sich die Mannschaften Kampf für Kampf aus. Bis 38kg mussten die Gastgeber dann aber eine unerwartete Niederlage verkraften. Schweizermeister Roman Kehl wurde vom Kriessner Steger Reto geschultert. Sirin Ritter war nun also gefordert, den Rückstand wieder aufzuholen. Dank eisernem Willen schaffte Sirin nach einem 8:6 Rückstand die Wende und schulterte seinen Gegner ebenfalls. Die Chancen auf Sieg waren nun wieder intakt. Quintus Zogg nahm den Schwung gleich mit und legte Dano Obrist angefeuert vom Publikum auf die Schultern. Zwei Punkte fehlten dem Heimteam noch, um das Ostschweizer Duell für sich zu entscheiden. Dorien Hutter liess dies jedoch nicht zu und schulterte im zweitletzten Kampf überraschend Janis Steiger. Nun lag es an Samuel Vetsch mindestens einen Punkt zu holen, denn der RCOG hatte mehr Schultersiege auf dem Konto und hätte somit auch mit Gleichstand gewonnen. Gesagt, getan. Vetsch verbuchte trotz einer 3:1 Niederlage den nötigen Punkt und somit standen die Oberriet-Grabser mit einem Resultat von 22:22 als Sieger fest.

Knappe Niederlage im Finale

Nachdem der RCOG seinen letzten Gruppenphasenkampf für sich entschied stand das Finale gegen Rheintalliga-Neuling Radolfzell fest. Mit Siegen über Titelverteidiger Klaus, Inzing und Baienfurt qualifizierten sie sich in der der zweiten Gruppe für die Rangierungskämpfe eins und zwei. Früh zeigte sich, dass die Deutschen keineswegs zu unterschätzen sind und es entwickelte sich ein ähnlicher Matchverlauf, wie schon gegen Kriessern. Dieses Mal gingen die Oberriet-Grabser jedoch als Verlierer von der Matte. Trotz toller Teamleistung verloren sie Hauchdünn mit 24 zu 22 Punkten. Im kleinen Finale zwischen Klaus und Kriessern ging es ähnlich knapp zu und her und auch dort wurde die Begegnung im letzten Kampf zu Gunsten der Österreicher entschieden. Auch wenn die knappe Niederlage in der letzten Begegnung für den Moment enttäuschte zeigen sich die Verantwortlichen zufrieden. Das gesetzte Ziel der Finalqualifikation wurde auch mit einem Ringer zu wenig erreicht.

Saisonziel verpasst

Gepostet am 7. November 2017 um 0:15

In einer nervenaufreibenden Begegnung gewinnt der RCOG im Playoff Halbfinal Rückkampf gegen den SC Martigny mit 22:16 Punkten. Trotz Heimsieg konnten sich die Rheintaler aber nicht für das Finale qualifizieren.



Andriy Vishar (rot) im Duell mit Marco Riesen.


Mit 25:13 und somit insgesamt 12 Punkten Vorsprung gewann Martigny den Hinkampf. Trotz dieser komfortablen Ausgangslage wollten die Westschweizer nichts anbrennen lassen und stellten auch im Rückkampf eine top Mannschaft auf die Matte. Die Oberriet-Grabser waren sich somit bereits vor Anpfiff bewusst, dass alles stimmen muss, um das Finale noch erreichen zu können.

Gleich zu Beginn musste das Heimteam zwei Rückschläge wegstecken. Maurus Zogg unterlag wie schon im Hinkampf dem ehemaligen Vizeeuropameister Sandov Dimitar durch technische Überlegenheit zu Gunsten des Bulgaren. Auch Andriy Vishar konnte nicht seine Bestleistung abrufen und verlor gegen Martignys Leihringer Marco Riesen knapp mit 6:2 Punkten. Dominik Laritz liess sich von diesem Fehlstart nicht beeinflussen und schulterte seinen Gegner noch vor Ablauf der ersten Minute. Bis 96kg hatte Hutter Christian denselben Kontrahenten wie schon im Hinkampf. Auch in Oberriet fehlte es dem Routinier vor allem an der Kondition. Nach sechs Minuten musste sich Hutter mit 7:0 geschlagen geben. Dank einem zu schweren Ringer bei der Abwage gingen die letzten 4 Punkte vor der Pause kampflos an das Heimteam.

Bis 80 kg Freistil durfte sich Leihringer Dominik Bossert zum zweiten Mal in dieser Saison in der für ihn ungewohnten Stilart messen. Er liess sich davon jedoch nicht irritieren und gewann seinen Kampf mit einem Schultersieg. Greco-Spezialist Andreas Vetsch musste ebenfalls im Freistil antreten. In der ersten Hälfte des Kampfes geriet Vetsch durch eine kurze Unaufmerksamkeit in Rücklage. Der Grabser konnte den Gegner aber dank seiner guten Kondition immer müder machen und so gegen Ende der zweiten Hälfte Punkt für Punkt generieren. Angetrieben vom Publikum erkämpfte er mit 12:6 drei Mannschaftspunkte fürs Konto der Ostschweizer. Flück Bruno bekam es in seinem Kampf mit Martignys Nachwuchstalent Tanguy Darbellay zu tun. Wie schon Hutter fehlte es auch ihm vor allem an der Ausdauer. Trotz starkem Beginn musste er gegen Ende der Begegnung immer mehr Punkte abgeben und verlor seinen Kampf mit 6 zu 11 Punkten.

Um die nötigen 12 Punkte Vorsprung noch zu erreichen, hätten in den letzten zwei Kämpfen die beiden Atlethen Sergiy Sirenko und Dominik Steiger ihre Kämpfe mit je 4 zu 0 gewinnen müssen. Sirenko legte vor und besiegte den Internationalen Isa Usopov mit all seiner Routine durch technische Überlegenheit. Nun lag der ganze Druck auf den Schultern des 18-jährigen Dominik Steiger. Gleich zu Beginn machte sein Gegner Druck und konnte punkten, somit war nun die einzige Möglichkeit zur Finalqualifikation ein Schultersieg. Beinahe wäre dies Steiger auch gelungen. Er überraschte mit einem Armzug, konnte den Konkurrenten aber nicht fixieren. Nach dieser Aktion war sein Gegner jedoch auf weitere Angriffe vorbereitet und so gelang es Dominik nicht mehr den Kampf zu wenden und er musste sich mit 12:6 geschlagen geben.

Mit dem Endresultat von insgesamt 41 zu 35 Punkte steht somit fest, dass der RCOG nächstes Wochenende auswärts gegen Ufhusen um den dritten Platz der Winforce Challenge League ringt. 

Drei Mal Gold in Aalen

Gepostet am 2. November 2017 um 7:45

Eine Nachwuchsdelegation von 9 Ringern reiste letzten Samstag nach Aalen ans internationale Freistilturnier. Vier Mal standen Vertreter des RCOG auf dem Podest.



Der RCOG-Nachwuchs mit Silvan Steiger (links) und Beat Motzer (rechts)


Mit insgesamt 236 Teilnehmern war das internationale Freistilturnier in Aalen wie jedes Jahr gut besetzt. Nebst Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war sogar eine Auswahl aus Südafrika dabei. Bei solch einer starken Konkurrenz stand für viele vor allem das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund.

Bei den Jüngsten, der D-Jugend war Tinio Ritter im Einsatz. Er musste sich gleich in seinem ersten Kampf knapp mit 18:13 geschlagen geben. Nach diesen Startschwierigkeiten legte Ritter den Schalter aber um und konnte alle seiner restlichen 4 Kämpfe gewinnen, was mit einem dritten Rang belohnt wurde. In der C-Jugend konnten die Oberriet-Grabser mit Tim Motzer und Kehl Roman gleich zwei Goldmedaillen gewinnen. Kehl zeigte einmal mehr seine Klasse und konnte sich mit zum Teil hart umkämpften Begegnungen in einem Teilnehmerfeld von 15 Ringern durchsetzen. Bis 40 kg erwischte Stefan Kobler einen harten Tag. Nach einem knappen Sieg im ersten Kampf stand ihm das Glück ein wenig im Wege und er schied nach zwei bitter dünn ausgefallenen Niederlagen vom weiteren Turnierverlauf aus. Ähnlich wie Kobler lief es Samuel Vetsch, auch er verlor zwei Kämpfe nacheinander und war somit auch nicht mehr am Wettkampfgeschehen beteiligt. Bei den ältesten erkämpfte sich Janis Steiger mit zwei klaren Siegen die Goldmedaille. Andrin Vetsch stand zum ersten Mal bis 54kg auf der Matte. Er stellte fest, dass es zum in der höheren Gewichtsklasse Kämpfe zu gewinnen vor allem körperlich noch viel zu tun gibt. Vetsch platzierte sich am Ende des Tages auf dem sechsten Platz.

Chancenlos im Wallis

Gepostet am 30. Oktober 2017 um 4:20

Der RCOG verlor im ersten Playoff-Halbfinal auswärts in Martigny klar mit 25:13 Punkten. Personalmangel und ein top Aufgestellter SC Martigny machten schlussendlich den Unterschied.



Domik Steiger (blau) in Aktion.


Schon bevor die Rheintaler den Weg in die Westschweiz antraten war man sich bewusst, dass ein Sieg alles andere als eine leichte Aufgabe wird. Dies lag nicht zuletzt daran, dass alle drei noch unverletzten Ringer mit Doppellizenzen bei Nationalliga A Vereinen für diese im Einsatz standen. Nichtsdestotrotz war man gewillt, wie immer alles zu geben und dem Gegner nichts zu schenken.

Diesen Kampfgeist nahm sich Leihringer Lars Neyer zu Herzen und holte mit einem Schultersieg in der ersten Kampfhälfte wertvolle 4 Punkte zu Gunsten der Gäste. Hutter Christian kämpfte bis 130kg gegen den bedeutend schwereren Jelinic Boris. Trotz der physischen Überlegenheit des Gegners zeigte Hutter einen beherzten Einsatz und musste sich nach sechs Minuten mit nur 5 zu 1 Punkten geschlagen geben. Bis 61kg stand RCOG Nachwuchsringer Maurus Zogg vor einer grossen Herausforderung. Mit seinem Gegner Sandov Dimitar traf er auf niemanden geringeres, als den Kadetten Vize Europameister von 2015. Die 16:0 Niederlage zeigte, dass dem 16-Jährigen Schüler noch viel Arbeit bevorsteht, um das internationale Niveau des erfahrenen Gegners erreichen zu können. Auch im nächsten Kampf lief es für die Ostschweizer nicht besser. So bekam es Flück Bruno mit Martignys Leihringer Marco Riesen zu tun. Riesen legte einen Schnellstart hin und überraschte Flück sogleich mit einem schönen Doppelbeinangriff. Ungebremst legte er mit weiteren Aktionen nach und besiegte den Tuggener-Leihringer mit 16:0. Nicolas Steiger konnte der Negativspirale kein Ende setzen. Auch er war, wie schon Zogg, seinem Gegner körperlich unterlegen und verlor seinen Kampf ebenfalls ohne Chancen mit 16:0.

Nach der Pause dann endlich ein Lichtblick. Dominik Bossert schenkte seinem Gegner nichts und gewann vor Ende der Kampfzeit durch technische Überlegenheit. Dominik Steiger jedoch konnte den Aufschwung leider nicht mitnehmen und kam durch eine kurze Unaufmerksamkeit gleich zu Beginn des Kampfes in Bedrängnis. Daraus konnte er sich nicht mehr befreien und verlor nach nur 15 Sekunden Kampfzeit unglücklich durch Schultersieg des Gegners. Auch Leihringer Dominik Bossert und Raphael Baumgartner konnten die Negativspirale nicht mehr stoppen. Beide Ringer mussten sich von zwei stark agierenden Romands geschlagen geben. Dank des Umstandes, dass die gegnerische Mannschaft keinen Ringer bis 74 kg stellen konnten, gingen die letzten vier Punkte an das Gastteam.

Trotz dieser zermürbenden 25 zu 13 Niederlage geben sich die Oberriet-Grabser im Kampf um den Playoff-Final noch nicht geschlagen und werden nächsten Samstag ab 19 Uhr in der Turnhalle Bildstöckli in Oberriet alle Mittel auf Sieg setzen.

Strahlende Gesichter am Nachwuchsturnier

Gepostet am 23. Oktober 2017 um 13:05

Letzten Samstag durften die jüngsten Kämpfer des RCOG am Anfängerturnier in Wolfurt auf die Matte.



Die Jüngsten des RCOG mit ihren Trainern Renato Rüegg und Michael Goldener.


13 Nachwuchsringerinnen und Ringer vom Ringerclub Oberriet-Grabs reisten letzten Samstag über die Grenze nach Wolfurt, um dort zum ersten Mal Wettkampfluft zu schnuppern. In einem Teilnehmerfeld von hundert jungen Wilden stand vor allem der Olympische Gedanke «dabei sein ist alles» im Vordergrund.


Für viele der Oberriet-Grabser war es das erste Turnier überhaupt und somit ein spezieller Tag. Sie durften zum ersten Mal ein Trikot anziehen, zum ersten Mal auf die Waage stehen und waren selbstverständlich nervös. Die beiden Coaches Michael Goldener und Renato Rüegg hatten somit alle Hände voll zu tun. Vielen der jungen Wettkämpfer gelang es, eine Begegnung zu gewinnen.


Am Ende des Tages durften sich alle Teilnehmer an einer Medaille erfreuen und mit ihren ersten Wettkampferfahrungen nach Hause gehen.


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