Ringerclub Oberriet-Grabs  

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Letzter Saisonkampf

Gepostet am 15. November 2017 um 17:15

Diesen Samstagabend um 20 Uhr heisst es für die Ringer des RCOGs zum letzten Mal in diesem Jahr Ligakämpfen. Im Rückkampf vom kleinen Finale um den dritten Platz treffen die Rheintaler auf den RRTV Ufhusen.


Raphael Baumgartner (blau) während einem Einsatz in der Saison 2016.


20:15 gewannen die Oberriet-Grabser letztes Wochenende auswärts in Ufhusen. Dank diesem Sieg haben die Rheintaler im Rückkampf ein kleines Polster von fünf Punkten Vorsprung. Trotz guter Ausgangslage will niemand etwas von taktieren wissen, denn zur Bronzemedaille braucht es noch einmal vollen Einsatz von jedem Einzelnen. Wichtig ist vor allem, dass jeder der die Möglichkeit zu einem 4:0 Sieg hat diese auch nutzt und umgekehrt jene, die ihren Kampf verlieren dies möglichst knapp tun und wenn möglich sogar noch Punkte generieren.

Aufstellung wird zur Knacknuss

Gleichzeitig zum letzten Saisonkampf des RCOG beginnen diesen Samstag die Halbfinals in der Winforce Premium League, der höchsten Schweizer Liga. Dies bedeutet für den sportlichen Leiter Mike Rüegg einmal mehr Kopfzerbrechen. Alle drei bisher noch unverletzten Siegringer werden hinsichtlich der Playoffs heissbegehrt sein. Dominik Laritz bei Kriessern, Andriy Vishar in Einsiedeln und Andreas Vetsch beim RC Willisau. Man kann gespannt sein, wie sich der Trainerstab und Rüegg schlussendlich entscheiden.

Topmotiviertes Ufhusen

Die Innerschweizer wollen sich im Kampf um den dritten Platz noch lange nicht geschlagen geben. Da Ufhusen im Hinkampf 5 von 10 Kämpfen für sich entscheiden konnte sind die Chancen auf Sieg in Reichweite. Gross verbessern kann sich die Mannschaft aber nicht mehr, denn schon letzten Samstag zeigten sich die Luzerner in Bestaufstellung. Trotzdem, fällt nur ein Sieg überraschend zu Gunsten der Ufhusner aus sieht die Situation schon ganz anders aus.

Das Heimteam ist gewappnet auf den letzten, entscheidenden Kampf der Saison und wird alles daransetzen, dass die Medaille den Weg ins Rheintal findet. Der Kampf beginnt um 20Uhr im Bildstöckli, Oberriet und jede Unterstützung ist willkommen!

RCOG Nachwuchs unterwegs

Gepostet am 15. November 2017 um 11:45

Dieses Wochenende war der RCOG Nachwuchs an 2 verschiedenen Turnieren im Einsatz. Samstags am ORV-Nachwuchsturnier in Muri und sonntags in Radolfzell an einem internationalen Freistil Turnier.



Die jungen Wilden des RCOG in Radolfzell mit Beat Motzer (links) und Silvan Steiger (rechts).


Am ORV-Nachwuchsturnier stand vor allem das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund. Unter den 158 Ringerinnen und Ringern war der Ringerclub Oberriet-Grabs mit einer kleinen Delegation von 10 Kämpfern vor Ort. Bei den Jüngsten, den Piccolos, stellten die Rheintaler drei Medaillengewinner. Rüegg Lio setzte sich bis 22kg gegen alle seine 6 Konkurrenten erfolgreich durch und gewann Gold. Für eine weitere Medaille sorgte Michael Gantenbein. Er konnte auf 32,6kg bis ins Finale alle seine Kämpfe gewinnen, dort musste er sich dann aber von Steiner Jonas aus Tuggen geschlagen geben. Pech in der Gewichtsklasseneinteilung hatte Eggenberger Johannes. Bis 44.5kg traf er auf keinen Gegner und gewann am Ende des Tages kampflos die Goldmedaille. In der Jugend gelang den Oberriet-Grabsern trotz tollen Kämpfen kein weiterer Podestplatz.

Das internationale Freistilturnier von Radolfzell war mit über 200 Teilnehmern gut besetzt. Nebst Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren sogar 2 Mannschaften aus Frankreich und Serbien mit von der Partie. Der RCOG stellte 11 Ringer, wovon trotz starker Konkurrenz gleich sieben davon in den Top 3 standen.

Angefangen bei den 8 bis 10-Jährigen gewannen Alessandro Fässler und Mattia Steiger beide je eine Bronzemedaille. Janis Eugster konnte sich in der D-Jugend bis 42 kg ebenfalls einen dritten Platz erkämpfen. Am erfolgreichsten waren die Rheintaler aber in der C-Jugend. Tim Motzer gewann bis 30 kg alle seiner 5 Kämpfe mit Schultersieg und holte sich Gold. Roman Kehl musste sich bis 34 kg in der zweiten Runde knapp geschlagen geben, konnte aber die anderen vier Kämpfe für sich entscheiden. Somit durfte er sich die Silbermedaille umhängen lassen. Niklas Eugster vervollständigte den Medaillensatz eine Gewichtsklasse höher mit einem verdienten dritten Rang.

Bei den Ältesten standen für den RCOG Samuel Vetsch und Janis Steiger auf der Matte. Bis 50 kg konnte sich Vetsch in einem stark aufgestellten Teilnehmerfeld mit 3 Siegen und 2 knappen Niederlagen den guten fünften Platz erkämpfen. Janis Steiger liess auf 46kg einmal mehr die Konkurrenz hinter sich und gewann alle 3 seiner Kämpfe.

Erste Hürde gemeistert

Gepostet am 12. November 2017 um 8:35

Der RCOG besiegt die RRTV Ufhusen im Hinkampf um den dritten Platz der Winforce Challenge League auswärts mit 20 zu 15 Punkten. Die Tür zur Bronzemedaille steht nun weit offen.



Dominik Steiger (rot) während einem Ligakampf gegen Ufhusen.

Vergangenen Samstag reisten die Aktiven des RCOG zum Hinkampf des kleinen Finals der Winforce Challenge League nach Ufhusen. Nach der knappen Niederlage im Halbfinal wollten die Oberriet-Grabser nun zumindest die Bronzemedaille für sich gewinnen. Bis 57kg Freistil trat Maurus Zogg in der für den Greco Spezialisten ungewohnten Stilart auf die Matte. Zogg kam mit dem defensiven Stil seines Gegners nicht zurecht und verlor seinen Kampf nach sechs Minuten Kampfzeit mit 10:2. Hutter Christian traf in der höchsten Gewichtsklasse auf Ufhusens Leihringer Felix Scherrer. Obwohl Hutter in der ersten Halbzeit mit 0:2 in Führung ging, musste er sich schlussendlich knapp mit 3:2 geschlagen geben.

Neyer Lars bekam es bis 61 kg Greco mit Schwegler Mathias zu tun. Der Leihringer aus Einsiedeln lag gegen seinen körperlich klar stärkeren Gegner während dem ganzen Kampf knapp im Rückstand. Kurz vor Schluss setzte er aber zu einem Hüfter an, aus dem sich Schwegler nicht mehr befreien konnte und gewann seinen Kampf somit mit einem Schultersieg. Flück Bruno kämpfte auf 97kg Freistil gegen Bernet Michael. Nach einer starken ersten Hälfte musste er in der zweiten immer mehr Punkte abtreten und überliess mit einer 9:0 Niederlage insgesamt drei Punkte den Innerschweizern. Im letzten Kampf vor der Pause stand Nicolas Steiger Ufhusens Schärli Raphael gegenüber. Je länger der Kampf dauerte, umso besser fand sich der Montlinger zurecht und konnte dank einigen tollen Aktionen schlussendlich mit 15:5 gewinnen. Bossert Dominik baute die Führung der Oberriet-Grabser nach der Pause weiter aus und konnte mit einem 9:0 Punktesieg drei weitere Punkte aufs Konto der Rheintaler gutschreiben.

Diesen Schwung nahm Dominik Steiger mit und erwischte seinen Gegner gleich mehrere Male im Armzug und dem Kobelt. Bevor die Kampfzeit zu Ende war konnte Steiger mit 16:0 Punkten die Begegnung für sich entscheiden. Bernet Florian befand sich bis 80kg Freistil in einer ähnlichen Situation wie schon Zogg. Auch er ist auf den Griechisch-Römischen Stil spezialisiert. Bernet fand dadurch gegen Simon Marti nicht das passende Rezept und musste sich schlussendlich mit 11:0 geschlagen geben. Florians Clubkollege und ebenfalls RCOG-Leihringer Hegi Jeremias lief es nicht besser und er verlor seinen Kampf mit 6:0. Sergiy Sirenko drehte den Spiess im letzten Kampf des Abends noch einmal um und schulterte seinen Gegner noch bevor die erste Minute abgelaufen war.

Dank diesem 25:15 Auswärtssieg schaffte sich der RCOG nun eine gute Ausgangslage für den letzten Kampf der Saison. Diesen wollen die Ostschweizer nächsten Samstag vor Heimpublikum unbedingt für sich entscheiden.

 

Zweiter Platz an der Rheintalliga

Gepostet am 7. November 2017 um 0:55

Der RCOG platziert sich an der Rheintalliga Herbstrunde auf dem zweiten Platz. Vier von fünf Begegnungen konnte der Gastgeber für sich entscheiden.



Tinio Ritter während einem Doppelbeinangriff.

Insgesamt neun Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz traten letzten Sonntag den Weg nach Oberriet zur Herbstausgabe der Rheintalliga an. Favoriten auf den begehrten Siegerpokal gab es gleich mehrere. Trotz einer in den oberen Gewichten nicht vollständig vertretenen Mannschaft galten die Oberriet-Grabser als einer davon. Vor allem in den tiefen bis mittleren Gewichtern weist man seit Jahren eine schlagfertige Mannschaft auf. Ebenfalls Titelkandidat ist der Frühlingsmeister KSK Klaus. Dank Top-Nachwuchsarbeit konnten die Vorarlberger gleich zwei Mannschaften stellen und somit aus einer Vielzahl von Ringern auswählen. Zum ersten Mal dabei war der VFK Eiche Radolfzell. Bis Wettkampfbeginn konnte man die Baden-Würtenberger deshalb noch nicht richtig einschätzen. Die letzte Mannschaft im Favoritenkreis waren die Nachbarn aus Kriessern. Sie waren im Frühjahr mit dem zweiten Platz vor dem RCOG klassiert.

Mit Kriessern auf Augenhöhe

In den ersten zwei Begegnungen gegen den KSK Klaus 2 und Wolfurt-Mäder zeigte der RCOG-Nachwuchs, dass man im Kampf um den Titel gut gerüstet ist. Gegen Klaus 2 gewann man mit 37 zu 7 und Wolfurt-Mäder wurde ebenfalls hoch mit 32 zu 13 Punkten besiegt. Dann kam es endlich zum heiss ersehnten Derby zwischen Kriessern und Oberriet-Grabs. Zu Beginn glichen sich die Mannschaften Kampf für Kampf aus. Bis 38kg mussten die Gastgeber dann aber eine unerwartete Niederlage verkraften. Schweizermeister Roman Kehl wurde vom Kriessner Steger Reto geschultert. Sirin Ritter war nun also gefordert, den Rückstand wieder aufzuholen. Dank eisernem Willen schaffte Sirin nach einem 8:6 Rückstand die Wende und schulterte seinen Gegner ebenfalls. Die Chancen auf Sieg waren nun wieder intakt. Quintus Zogg nahm den Schwung gleich mit und legte Dano Obrist angefeuert vom Publikum auf die Schultern. Zwei Punkte fehlten dem Heimteam noch, um das Ostschweizer Duell für sich zu entscheiden. Dorien Hutter liess dies jedoch nicht zu und schulterte im zweitletzten Kampf überraschend Janis Steiger. Nun lag es an Samuel Vetsch mindestens einen Punkt zu holen, denn der RCOG hatte mehr Schultersiege auf dem Konto und hätte somit auch mit Gleichstand gewonnen. Gesagt, getan. Vetsch verbuchte trotz einer 3:1 Niederlage den nötigen Punkt und somit standen die Oberriet-Grabser mit einem Resultat von 22:22 als Sieger fest.

Knappe Niederlage im Finale

Nachdem der RCOG seinen letzten Gruppenphasenkampf für sich entschied stand das Finale gegen Rheintalliga-Neuling Radolfzell fest. Mit Siegen über Titelverteidiger Klaus, Inzing und Baienfurt qualifizierten sie sich in der der zweiten Gruppe für die Rangierungskämpfe eins und zwei. Früh zeigte sich, dass die Deutschen keineswegs zu unterschätzen sind und es entwickelte sich ein ähnlicher Matchverlauf, wie schon gegen Kriessern. Dieses Mal gingen die Oberriet-Grabser jedoch als Verlierer von der Matte. Trotz toller Teamleistung verloren sie Hauchdünn mit 24 zu 22 Punkten. Im kleinen Finale zwischen Klaus und Kriessern ging es ähnlich knapp zu und her und auch dort wurde die Begegnung im letzten Kampf zu Gunsten der Österreicher entschieden. Auch wenn die knappe Niederlage in der letzten Begegnung für den Moment enttäuschte zeigen sich die Verantwortlichen zufrieden. Das gesetzte Ziel der Finalqualifikation wurde auch mit einem Ringer zu wenig erreicht.

Saisonziel verpasst

Gepostet am 7. November 2017 um 0:15

In einer nervenaufreibenden Begegnung gewinnt der RCOG im Playoff Halbfinal Rückkampf gegen den SC Martigny mit 22:16 Punkten. Trotz Heimsieg konnten sich die Rheintaler aber nicht für das Finale qualifizieren.



Andriy Vishar (rot) im Duell mit Marco Riesen.


Mit 25:13 und somit insgesamt 12 Punkten Vorsprung gewann Martigny den Hinkampf. Trotz dieser komfortablen Ausgangslage wollten die Westschweizer nichts anbrennen lassen und stellten auch im Rückkampf eine top Mannschaft auf die Matte. Die Oberriet-Grabser waren sich somit bereits vor Anpfiff bewusst, dass alles stimmen muss, um das Finale noch erreichen zu können.

Gleich zu Beginn musste das Heimteam zwei Rückschläge wegstecken. Maurus Zogg unterlag wie schon im Hinkampf dem ehemaligen Vizeeuropameister Sandov Dimitar durch technische Überlegenheit zu Gunsten des Bulgaren. Auch Andriy Vishar konnte nicht seine Bestleistung abrufen und verlor gegen Martignys Leihringer Marco Riesen knapp mit 6:2 Punkten. Dominik Laritz liess sich von diesem Fehlstart nicht beeinflussen und schulterte seinen Gegner noch vor Ablauf der ersten Minute. Bis 96kg hatte Hutter Christian denselben Kontrahenten wie schon im Hinkampf. Auch in Oberriet fehlte es dem Routinier vor allem an der Kondition. Nach sechs Minuten musste sich Hutter mit 7:0 geschlagen geben. Dank einem zu schweren Ringer bei der Abwage gingen die letzten 4 Punkte vor der Pause kampflos an das Heimteam.

Bis 80 kg Freistil durfte sich Leihringer Dominik Bossert zum zweiten Mal in dieser Saison in der für ihn ungewohnten Stilart messen. Er liess sich davon jedoch nicht irritieren und gewann seinen Kampf mit einem Schultersieg. Greco-Spezialist Andreas Vetsch musste ebenfalls im Freistil antreten. In der ersten Hälfte des Kampfes geriet Vetsch durch eine kurze Unaufmerksamkeit in Rücklage. Der Grabser konnte den Gegner aber dank seiner guten Kondition immer müder machen und so gegen Ende der zweiten Hälfte Punkt für Punkt generieren. Angetrieben vom Publikum erkämpfte er mit 12:6 drei Mannschaftspunkte fürs Konto der Ostschweizer. Flück Bruno bekam es in seinem Kampf mit Martignys Nachwuchstalent Tanguy Darbellay zu tun. Wie schon Hutter fehlte es auch ihm vor allem an der Ausdauer. Trotz starkem Beginn musste er gegen Ende der Begegnung immer mehr Punkte abgeben und verlor seinen Kampf mit 6 zu 11 Punkten.

Um die nötigen 12 Punkte Vorsprung noch zu erreichen, hätten in den letzten zwei Kämpfen die beiden Atlethen Sergiy Sirenko und Dominik Steiger ihre Kämpfe mit je 4 zu 0 gewinnen müssen. Sirenko legte vor und besiegte den Internationalen Isa Usopov mit all seiner Routine durch technische Überlegenheit. Nun lag der ganze Druck auf den Schultern des 18-jährigen Dominik Steiger. Gleich zu Beginn machte sein Gegner Druck und konnte punkten, somit war nun die einzige Möglichkeit zur Finalqualifikation ein Schultersieg. Beinahe wäre dies Steiger auch gelungen. Er überraschte mit einem Armzug, konnte den Konkurrenten aber nicht fixieren. Nach dieser Aktion war sein Gegner jedoch auf weitere Angriffe vorbereitet und so gelang es Dominik nicht mehr den Kampf zu wenden und er musste sich mit 12:6 geschlagen geben.

Mit dem Endresultat von insgesamt 41 zu 35 Punkte steht somit fest, dass der RCOG nächstes Wochenende auswärts gegen Ufhusen um den dritten Platz der Winforce Challenge League ringt. 

Drei Mal Gold in Aalen

Gepostet am 2. November 2017 um 7:45

Eine Nachwuchsdelegation von 9 Ringern reiste letzten Samstag nach Aalen ans internationale Freistilturnier. Vier Mal standen Vertreter des RCOG auf dem Podest.



Der RCOG-Nachwuchs mit Silvan Steiger (links) und Beat Motzer (rechts)


Mit insgesamt 236 Teilnehmern war das internationale Freistilturnier in Aalen wie jedes Jahr gut besetzt. Nebst Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war sogar eine Auswahl aus Südafrika dabei. Bei solch einer starken Konkurrenz stand für viele vor allem das Sammeln von Wettkampferfahrung im Vordergrund.

Bei den Jüngsten, der D-Jugend war Tinio Ritter im Einsatz. Er musste sich gleich in seinem ersten Kampf knapp mit 18:13 geschlagen geben. Nach diesen Startschwierigkeiten legte Ritter den Schalter aber um und konnte alle seiner restlichen 4 Kämpfe gewinnen, was mit einem dritten Rang belohnt wurde. In der C-Jugend konnten die Oberriet-Grabser mit Tim Motzer und Kehl Roman gleich zwei Goldmedaillen gewinnen. Kehl zeigte einmal mehr seine Klasse und konnte sich mit zum Teil hart umkämpften Begegnungen in einem Teilnehmerfeld von 15 Ringern durchsetzen. Bis 40 kg erwischte Stefan Kobler einen harten Tag. Nach einem knappen Sieg im ersten Kampf stand ihm das Glück ein wenig im Wege und er schied nach zwei bitter dünn ausgefallenen Niederlagen vom weiteren Turnierverlauf aus. Ähnlich wie Kobler lief es Samuel Vetsch, auch er verlor zwei Kämpfe nacheinander und war somit auch nicht mehr am Wettkampfgeschehen beteiligt. Bei den ältesten erkämpfte sich Janis Steiger mit zwei klaren Siegen die Goldmedaille. Andrin Vetsch stand zum ersten Mal bis 54kg auf der Matte. Er stellte fest, dass es zum in der höheren Gewichtsklasse Kämpfe zu gewinnen vor allem körperlich noch viel zu tun gibt. Vetsch platzierte sich am Ende des Tages auf dem sechsten Platz.

Chancenlos im Wallis

Gepostet am 30. Oktober 2017 um 4:20

Der RCOG verlor im ersten Playoff-Halbfinal auswärts in Martigny klar mit 25:13 Punkten. Personalmangel und ein top Aufgestellter SC Martigny machten schlussendlich den Unterschied.



Domik Steiger (blau) in Aktion.


Schon bevor die Rheintaler den Weg in die Westschweiz antraten war man sich bewusst, dass ein Sieg alles andere als eine leichte Aufgabe wird. Dies lag nicht zuletzt daran, dass alle drei noch unverletzten Ringer mit Doppellizenzen bei Nationalliga A Vereinen für diese im Einsatz standen. Nichtsdestotrotz war man gewillt, wie immer alles zu geben und dem Gegner nichts zu schenken.

Diesen Kampfgeist nahm sich Leihringer Lars Neyer zu Herzen und holte mit einem Schultersieg in der ersten Kampfhälfte wertvolle 4 Punkte zu Gunsten der Gäste. Hutter Christian kämpfte bis 130kg gegen den bedeutend schwereren Jelinic Boris. Trotz der physischen Überlegenheit des Gegners zeigte Hutter einen beherzten Einsatz und musste sich nach sechs Minuten mit nur 5 zu 1 Punkten geschlagen geben. Bis 61kg stand RCOG Nachwuchsringer Maurus Zogg vor einer grossen Herausforderung. Mit seinem Gegner Sandov Dimitar traf er auf niemanden geringeres, als den Kadetten Vize Europameister von 2015. Die 16:0 Niederlage zeigte, dass dem 16-Jährigen Schüler noch viel Arbeit bevorsteht, um das internationale Niveau des erfahrenen Gegners erreichen zu können. Auch im nächsten Kampf lief es für die Ostschweizer nicht besser. So bekam es Flück Bruno mit Martignys Leihringer Marco Riesen zu tun. Riesen legte einen Schnellstart hin und überraschte Flück sogleich mit einem schönen Doppelbeinangriff. Ungebremst legte er mit weiteren Aktionen nach und besiegte den Tuggener-Leihringer mit 16:0. Nicolas Steiger konnte der Negativspirale kein Ende setzen. Auch er war, wie schon Zogg, seinem Gegner körperlich unterlegen und verlor seinen Kampf ebenfalls ohne Chancen mit 16:0.

Nach der Pause dann endlich ein Lichtblick. Dominik Bossert schenkte seinem Gegner nichts und gewann vor Ende der Kampfzeit durch technische Überlegenheit. Dominik Steiger jedoch konnte den Aufschwung leider nicht mitnehmen und kam durch eine kurze Unaufmerksamkeit gleich zu Beginn des Kampfes in Bedrängnis. Daraus konnte er sich nicht mehr befreien und verlor nach nur 15 Sekunden Kampfzeit unglücklich durch Schultersieg des Gegners. Auch Leihringer Dominik Bossert und Raphael Baumgartner konnten die Negativspirale nicht mehr stoppen. Beide Ringer mussten sich von zwei stark agierenden Romands geschlagen geben. Dank des Umstandes, dass die gegnerische Mannschaft keinen Ringer bis 74 kg stellen konnten, gingen die letzten vier Punkte an das Gastteam.

Trotz dieser zermürbenden 25 zu 13 Niederlage geben sich die Oberriet-Grabser im Kampf um den Playoff-Final noch nicht geschlagen und werden nächsten Samstag ab 19 Uhr in der Turnhalle Bildstöckli in Oberriet alle Mittel auf Sieg setzen.

Strahlende Gesichter am Nachwuchsturnier

Gepostet am 23. Oktober 2017 um 13:05

Letzten Samstag durften die jüngsten Kämpfer des RCOG am Anfängerturnier in Wolfurt auf die Matte.



Die Jüngsten des RCOG mit ihren Trainern Renato Rüegg und Michael Goldener.


13 Nachwuchsringerinnen und Ringer vom Ringerclub Oberriet-Grabs reisten letzten Samstag über die Grenze nach Wolfurt, um dort zum ersten Mal Wettkampfluft zu schnuppern. In einem Teilnehmerfeld von hundert jungen Wilden stand vor allem der Olympische Gedanke «dabei sein ist alles» im Vordergrund.


Für viele der Oberriet-Grabser war es das erste Turnier überhaupt und somit ein spezieller Tag. Sie durften zum ersten Mal ein Trikot anziehen, zum ersten Mal auf die Waage stehen und waren selbstverständlich nervös. Die beiden Coaches Michael Goldener und Renato Rüegg hatten somit alle Hände voll zu tun. Vielen der jungen Wettkämpfer gelang es, eine Begegnung zu gewinnen.


Am Ende des Tages durften sich alle Teilnehmer an einer Medaille erfreuen und mit ihren ersten Wettkampferfahrungen nach Hause gehen.

Interview zum bisherigen Saisonverlauf

Gepostet am 22. Oktober 2017 um 10:20

Flavio Freuler (WM Zehnter 2017) und Mike Rüegg (sportlicher Leiter des RCOG) im Interview nach dem letzten Rückrundenkampf in Weinfelden:

 

Gratulation zum Sieg gegen Weinfelden und der damit verbundenen Halbfinalqualifikation. Wie bewertet ihr den bisherigen Verlauf der Saison?

Rüegg: Die bisherige Saison ist bis auf die Niederlagen gegen Brunnen planmässig verlaufen. Die Doppellizenzen von vier RCOG-Ringern fordern jedoch bei jeder Aufstellung Fingerspitzengefühl um zum einen den Ringern die wichtigen Einsätze in der obersten Liga zu ermöglichen und zum andern die Kämpfe auch ohne sie zu gewinnen. Wir sind auf einem soliden Weg brauchen aber sicher noch weitere Nachwuchskräfte.


Freuler: Wie Mike schon erwähnte, verlief bis auf die Kämpfe gegen Brunnen alles nach unseren Vorstellungen. Vor allem im Rückkampf gegen den Leader merkte man, dass wir ein zu kleines Kader haben, um Ausfälle von Ringern wie beispielsweise Dominik Laritz und Sergiy Sirenko zu verkraften.



Freuler während den Junioren Weltmeisterschaften 2016


Was macht die Mannschaft im Vergleich zur misslungenen letztjährigen Saison besser?

Rüegg: Im Vergleich zum letzten Jahr sind wir konstanter. Unsere Siegringer können schweizweit jeden Gegner besiegen. Genauso wichtig ist aber auch, dass wir weniger Kämpfe mit dem Maximum verlieren. Das gesamte Kader ist robuster und reifer geworden. Die Vielseitigkeit der Aufstellung mit den Doppellizenz Ringern trägt den Rest dazu bei.


Freuler: Ja, die Mannschaft wird immer konstanter und entscheidend sind vor allem die weniger hoch ausgefallenen Niederlagen.


Ein kleiner Ausblick auf den weiteren Ligaverlauf?

Rüegg: Der Playoff-Gegner Martigny ist sehr schwierig einzuschätzen. Die Richtung stimmt und die Ringer sind motiviert ins Finale vorzustossen. Der RCOG wird alles daran setzen dieses Zwischenziel zu erreichen. Den unfallbedingten Ausfall von Flavio in der Mannschaft zu kompensieren spielt dabei sicher eine wichtige Rolle.


Freuler: Martigny ist vor allem dank der ausländischen Verstärkung stark. Ich denke, wenn jeder Ringer wie bisher sein Bestes gibt, sollte die Finalqualifikation realistisch sein.


Vielen Dank und noch eine weiterhin erfolgreiche Saison!

Pflicht souverän erfüllt

Gepostet am 22. Oktober 2017 um 10:10

Der RCOG bot letzten Samstag der RR Weinfelden die Stirn und besiegte die Thurgauer knapp mit 18:16. Dieses Resultat bedeutet die Qualifikation für den Halbfinal gegen Martigny in der Swiss Winforce Challenge League.



Andreas Vetsch (blau) im Kampf mit Yves Müllhaupt.


Schon vor die Begegnung begann war klar, dass Weinfelden alles aufbieten muss, um den RCOG noch vom zweiten Tabellenplatz zu verdrängen. Nach einem 29:9 Erfolg im Hinkampf hätten die Oberriet-Grabser Ringer sogar mit einer Niederlage in die Halbfinals einziehen können. Davon wollte man aber nichts wissen und stellte im letzten Rückrundenkampf noch einmal voll auf.Bis 57 kg Griechisch-Römisch standen sich Maurus Zogg und Silvan Mühlethaler gegenüber. Auch in seinem zweiten Ligakampf konnte sich Zogg behaupten und gewann knapp mit 8:6. Bis 120kg liess Andriy Vishar seinem Gegner keine Chance und gewann noch vor der Pause mit technischer Überlegenheit.

Auf 61 kg Freistil kam es dann zum ersten Höhepunkt des Abends. Nachwuchshoffnung Dominik Laritz stand Altmeister Urs Wild gegenüber. Nach der ersten Kampfhälfte lag Laritz zwar noch knapp zurück, doch vor allem gegen Ende des Kampfes hatte Wild mit der Kondition zu kämpfen. Dies nutzte der Widnauer geschickt aus und dominierte seinen Gegner regelrecht. Nach sechs Minuten gewann Dominik überraschend hoch mit 16 zu 4 Punkten.Christian Hutter nahm diesen Schwung gleich mit und besiegte seinen Gegner nach einem Abnützungskampf mit 2:0. Im letzten Duell vor der Pause ging Nicolas Steiger gegen Thomas Wild auf die Matte. Der Montlinger fand während dem ganzen Kampf kein Rezept gegen Wild und musste sich vor Ablauf der zweiten Kampfhälfte durch technische Überlegenheit des Gegners geschlagen geben.


Bis 86kg Freistil gab Flück Bruno sein Debut im Trikot der Oberriet-Grabser. Trotz starker Gegenwehr verlor der Leihringer aus Tuggen mit 11:0 und es zeigte sich, dass er vor allem im konditionellen Bereich noch Luft nach oben hat. Im nächsten Kampf stand Dominik Steiger Weinfeldens Roger Junker gegenüber. Wie schon sein Bruder Nicolas hatte er einen starken Gegner und musste sich durch einen 6:2 Punktesieg geschlagen geben. RCOG-Leihringer Bernet Florian erfüllte die Aufgabe einen Mannschaftspunkt zu holen und verlor gegen einen stark agierenden Fabio Dietsche mit 10:1. Dieser Negativserie bereitete Vetsch Andreas ein Ende, wobei er Junioren EM Teilnehmer Yves Müllhaupt gleich mit 16:0 von der Matte fegte. Im letzten Kampf des Abends konnte sich Geburtstagskind Jeremias Hegi nicht selbst beschenken. Er verlor trotz starkem Einsatz mit 4:0. Die Aufholjagd der Weinfelder Ringer reichte nicht aus, die Oberriet Grabser noch einzuholen. Mit 18 zu 16 Punkten holten die Rheintaler den Sieg nach Hause.


Fanbus nach Martigny

Mit dem zweiten Platz hat sich der RCOG für die Playoffs qualifiziert und wird nächstes Wochenende nach Martigny zum ersten Halbfinale aufbrechen. Der RCOG-Vorstand hat für diesen entscheidenden Kampf extra einen Fan Bus organisiert. Alle die mitkommen wollen sind natürlich herzlich dazu eingeladen. Die genaue Abfahrtszeit wird Mitte Woche auf der Homepage des RCOG zu finden sein und Anmeldungen müssen bis Donnerstag dem 26.10 an Daniel Steiger (079 635 63 81) mitgeteilt werden.



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