Ringerclub Oberriet-Grabs  

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Erster Heimkampf der Saison

Gepostet am 21. September 2017 um 14:55

Samstagabend um 20 Uhr findet für den RCOG der erste Heimkampf der Saison gegen den NRC Thalheim statt. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung.

Raphael Baumgartner während eines Suplex in der letzten Begegnung gegen Thalheim


Nach der ernüchternden 23 zu 16 Niederlage gegen die Ringerriege Brunnen müssen im Hinblick auf die angestrebte Playoff Qualifikation die ersten zwei Punkte zu Gunsten der Rheintaler fallen. Trotz der klaren Favoritenrolle des Heimteams sollte der Aufsteiger keineswegs unterschätzt werden, so startete auch er mit einer enttäuschend hohen Niederlage gegen die Ringerriege Weinfelden in die neue Saison. Die Aargauer sind also heiss auf Wiedergutmachung mit ihren Fans, und werden wohl alles versuchen, um am Samstag nicht als Verlierer aus der Begegnung zu gehen.

Keine leichte Aufgabe für die Trainer

Gespannt sein darf man auf die Aufstellung des RCOG. Da momentan doch einige Leistungsträger verletzt sind, muss man sich genau überlegen, welche der beiden unverletzten Siegringer mit Doppellizenzen bei Vereinen in der Winforce Premium League (Freuler Flavio bei Einsiedeln und Laritz Dominik bei Nachbarverein Kriessern) ringen werden. Da Kriessern gegen Willisau und Einsiedeln gegen Schattdorf, beide mit Blick auf den weiteren Verlauf der Saison entscheidende Begegnungen vor sich haben, sind die beiden Punktegaranten heiss begehrt. «Wir werden alles, was möglich ist, auf Sieg setzen», so der sportliche Leiter Mike Rüegg. Für Team Captain Andreas Vetsch ist klar, dass Thalheim bereits gegen Weinfelden sein Potential mehr oder weniger ausgeschöpft hat. Selbst wenn die Mannschaft tatsächlich noch etwas umstellen kann, wird sie voraussichtlich nicht mehr viel stärker. Wichtig sei vor allem, dass man bei den Kämpfen welche man verliert, so wenige Mannschaftspunkte wie möglich abgibt. Die viel zu hoch verlorenen Kämpfe letztes Wochenende waren sicher einer der Hauptgründe für die unglückliche Startniederlage.

Pausenprogramme, um Attraktivität der Heimkämpfe zu steigern

Der Vorstand hatte sich im Vorfeld dieser Saison zum Ziel gesetzt, wieder mehr Zuschauer in die Halle zu kriegen. Dies versucht man unter anderem mit verschiedenen Attraktionen während den Halbzeitpausen. Diesen Samstag werden in der Hälfte des Abends für einmal nicht die Aktivringer im Fokus stehen, sondern die jungen Wilden, welche für ihre hervorragenden Leistungen an den diesjährigen Schweizermeisterschaften durch die Gönnervereinigung geehrt werden. Vorstand und Ringer des RCOG freuen sich über jede Unterstützung am Samstag um 20.00 Uhr im Bildstöckli Oberriet.


Unglückliche Auswärtsniederlage zum Saisonstart

Gepostet am 17. September 2017 um 8:35

Der Ringerclub Oberriet-Grabs startet gegen die Ringerriege Brunnen mit einer unglücklichen 23 zu 16 Niederlage in die Saison. Ohne die Verletzungen zahlreicher Leistungsträger hätte diese Begegnung auch gut anders enden können.


Dominik Steiger schultert Felix Zemp in der Gewichtsklasse bis 74 kg


Bereits vor dem Kampf war klar, dass es keine leichte Aufgabe wird den letztjährigen Sieger der damals noch Hutter neu Winforce Challenge League zu bezwingen. Dies lag vor allem an den zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen, darunter unter anderem Teamcaptain Andreas Vetsch, die beiden erfahrenen Leistungsträger Andriy Vishar und Sergiy Sirenko und Leichtgewicht Maurus Zogg. Nichtsdestotrotz war man gewillt den Innerschweizern nichts zu schenken und um jeden Punkt zu kämpfen. Gleich zu Beginn musste das Team einen Rückschlag einstecken, denn mit der Niederlage von Leihringer Lars Neyer hatten die wenigsten gerechnet. Schlag auf Schlag ging es weiter und so lag man nach zwei Kämpfen und einer weiteren Niederlage auf 120kg bereits mit acht zu null Punkten hinten. Diesen Punktestand wollte das Jungtalent Dominik Laritz in der Gewichtsklasse bis 61 kg verbessern, und genau das tat er auch, mit einem überzeugenden Auftritt gegen einen seiner ärgsten Konkurrenten schweizweit. Vielen Clubanhängern war klar, dass dieser Kampf eigentlich noch höher als nur mit 3 zu 1 Punktesieg hätte ausfallen sollen, denn der Widnauer hatte seinen Gegner kurz vor der Halbzeit in der Schulterlage, was der Mannschaft einen 4 zu 0 Schultersieg eingebracht hätte. Nachdem nun auch das zweite Schwergewicht auf 96kg mit 4 zu 0 verlor, stand bereits der letzte Kampf vor der Pause an. In diesem standen sich Nicolas Steiger und Brunnens Leihringer Gamma Sergio gegenüber. Bereits nach einigen Sekunden konnte Steiger einen Beinangriff kontern, dies wurde jedoch zum Frust der angereisten Fans nicht zu seinen Gunsten gerechnet. Der Unmut des Publikums steigerte sich noch dadurch, dass der Schiedsrichter eine, von diesem als Schultersieg gesehene Aktion nicht als solche wertete. Nicolas liess sich von diesen Entscheiden nicht beeinflussen und konnte einen starken 17 zu 7 Sieg einholen. So war der Punktestand vor der zweiten Hälfte vierzehn zu sechs Punkte. Somit zählte nun genau eine Strategie und die hiess: Voll angreifen. Dies nahm sich Leihringer Dominik Bossert zu Herzen und erkämpfte sich gegen den Kadetten EM und WM Teilnehmer Christian Zemp einen knappen zwei zu eins Punktesieg. Im nächsten Kampf nahm Siegringer Flavio Freuler den Schwung gleich mit und gewann ohne Mühe mit technischer Überlegenheit. Bis 80 kg musste der unverhofft aufgebotene Michael Koch auf die Matte. Anfangs konnte er noch gut mit seinem Gegner mithalten, doch in der Mitte der ersten Hälfte kam er durch eine kurze Unaufmerksamkeit in die Bodenlage und sein Gegner setzte zur sogenannten Beinschraube an, aus welcher sich Koch nicht mehr befreien konnte und somit mit 15 zu 0 Punkten verlor. Das Blatt wollte sich einfach nicht mehr zu Gunsten der Ostschweizer wenden, und so musste sich auch Raphael Baumgartner auf 74 kg mit vier zu null Mannschaftspunkten geschlagen geben. Dadurch stand der Sieger bereits vor dem letzten Kampf fest. In diesem erkämpfte sich Dominik Steiger noch einen klaren Sieg durch technische Überlegenheit. Das Endresultate lautete somit 23 zu 16 Punkte zu Gunsten der Ringerriege Brunnen.

Alles ist noch offen

Bei Cheftrainer David Maia ist die Enttäuschung gross, doch auch ihm ist klar, dass man mit so vielen Ausfällen in der Mannschaft nicht viel mehr erwarten durfte. Alle die Ringen konnten haben ihr Bestes gegeben, doch in den entscheidenden Augenblicken des Abends war das Glück einfach nicht auf unserer Seite. Nun gilt es diese enttäuschende Startniederlage abzuhacken und sich voll auf den ersten Heimkampf gegen Thalheim zu konzentrieren, denn nach wie vor ist das gesetzte Ziel der Finalqualifikation möglich.

Vereinsausflug 2017

Gepostet am 28. August 2017 um 4:20

Update: Aus wettertechnischen Gründen ist der Vereinausflug leider ABGESAGT! 


Alle Mitglieder, Ringerfreunde, Sponsoren und Gönner werden herzlich zum Vereinsausflug 2017 eingeladen.

Weitere Infos siehe unten.


Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Bitte den Anmeldeschluss beachten!



Freuler auf dem Weg an die Weltspitze

Gepostet am 25. August 2017 um 17:00

Freuler gelingt an seiner ersten aktiv Weltmeisterschaft in Paris ein Exploit. Er belegt in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld von 36 Nationen den starken zehnten Platz.

Am Sonntag hiess es für den Athleten des Ringerclub Oberriet Grabs nach acht Wochen Trainingslager in Armenien endlich Koffer packen und ab in die Stadt der Liebe. Für desgleichen hatte er jedoch keine Zeit, denn er war bereits mitten in der Prozedur des Gewichtabnehmens vor dem Wettkampf. Nach der Abwage am Montagabend standen auch schon die Paarungen für den Wettkampftag fest, und Freuler traf in der ersten Runde auf den Griechen Christos Theodorakis.

Angefeuert durch eine kleine Gruppe von Club- und Familienmitgliedern vor Ort, zeigte der erst 20-jährige keine Blösse und lag, Dank eines explosiven Angriffs an die Hüfte, bereits nach zwanzig Sekunden mit zwei Punkten in Führung. Ungebremst legte Freuler nach und konnte seinen Gegner gleich ein weiteres Mal durch eine ähnliche Technik zu Boden bringen, von wo aus er den Griechen mit seiner Spezialität, dem Ausheber, durch die Luft wirbelte. Nun fehlten ihm gerade noch zwei Punkte zur technischen Überlegenheit und noch bevor die Kampfzeit auf zwei Minuten wechselte, waren diese zwei Punkte schon im Kasten.


Im Achtelfinale war sein Gegner niemand Geringeres als Hansu Ryu, Weltmeister 2013 und Olympiafünfter 2016, aus Südkorea. Gestärkt durch das im letzten Kampf aufgebaute Selbstvertrauen, liess sich Flavio vom grossen Namen nicht beeindrucken und kämpfte tapfer mit. Ende der ersten Hälfte lag er durch einen Passivitätspunkt zu Gunsten des Südkoreaners zum ersten Mal an diesem Tag in Rücklage. Anfangs der zweiten Halbzeit musste er einen weiteren Punkt abgeben, da er von der Matte gestossen wurde. Nun überraschte jedoch Freuler das Publikum, als er einen Angriff des Favoriten zu seinen Gunsten nutzen konnte und tatsächlich den Kampf anführte. In der letzten Minute konnte Flavio dem Druck nicht mehr standhalten und musste sich nach einem starken Kampf knapp geschlagen geben.


Glücklicherweise erreichte der Koreaner anschliessend das Finale, was Freuler ermöglichte in der Hoffnungsrunde gegen den ehemaligen Juniorenweltmeister Kamran Mammadov um den Einzug ins kleine Finale zu kämpfen. Auch in diesem Kampf konnte er über weite Strecken mit dem Aserbaidschaner mithalten, dennoch musste er sich mit einer vier zu eins Niederlage vom Turnier verabschieden. Freuler ist mit seinem ersten internationalen Titelwettkampf auf Aktivniveau zufrieden. Er konnte sein Ziel, am Wettkampftag sein volles Potenzial auszuschöpfen, erreichen und findet, dass die Richtung stimmt!


Gelungener Teamevent des RCOG

Gepostet am 14. August 2017 um 0:35

Die Aktivringer und Vorstandsmitglieder des Ringerclubs Oberriet-Grabs trafen sich letzten Freitag für einmal nicht zum Training. Stattdessen konnte man sich auf einen tollen Abend auf der Montlinger Kartbahn freuen.

Der stolze Sieger Mike Rüegg umrundet von seinen Clubkollegen


Hochgesteckte Ziele für die kommende Saison

Bevor sich die Mannschaft gemeinsam auf den Weg nach Montlingen machte traf man sich in den Trainingsräumlichkeiten im Bildstöckli Oberriet. Vor Ort nutzte der sportliche Leiter Mike Rüegg die Gelegenheit um die beinahe komplette Mannschaft über einige Punkte zu informieren. Unter anderem wurden die Transfers und Doppellizenzen der neuen Saison präsentiert. Anschliessend appellierte Rüegg an das zurzeit breit aufgestellte Kader, jederzeit Einsatzbereit zu sein und sich die Ligatermine zu reservieren. Des Weiteren wurde das sportliche Saisonziel des Vorstands bekanntgegeben, welches mit dem Finaleinzug der Winforce Challenge League hoch gesetzt wurde. Noch wichtiger als die Zielsetzung des Vorstands ist dem sportlichen Leiter jedoch die Meinung der Ringer. Nur wenn diese gewillt sind, die definierten Ziele auch umzusetzen, kann der Wiederaufstieg in die oberste Liga im Jahr 2020 erreicht werden.


Viel Ehrgeiz auf der Rennstrecke

In Montlingen angekommen, ging es sogleich mit den ersten Runden los. Nachwuchshoffnung Janis Steiger und Mike Rüegg liessen alle hinter sich und schenkten sich keinen Zentimeter. Es stellte sich jedoch heraus, dass der sportliche Leiter auch auf der Rennbahn den Ton angibt. Nach dem Rennen liessen die Clubmitglieder den Abend beim gemeinsamen Pizzaessen ausklingen.

Medaillenregen für den RCOG

Gepostet am 20. Mai 2017 um 0:35

Nachdem die Nachwuchsringer des Ringerclub Oberriet-Grabs in den letzten Wochen bereits grosse Erfolge an der Schweizermeisterschaft im Griechisch-Römischen Stil feiern durften, legten sie am vergangenen Samstag in Einsiedeln noch eines drauf: Drei Schweizermeister im Freistil und eine Bronzemedaille holten die Jungringer.



Doppelschweizermeister Dominik Laritz und Roman Kehl, Bronzemedaillengewinner Nicolas Steiger und Schweizermeister Samuel Vetsch - alle mit einem wohlverdienten Siegerlächeln


Zwei Doppel-Schweizermeister

Am vergangenen Samstag massen sich die Jüngsten (Jugend A Jahrgang 2003-2005) und die Junioren (Jahrgang 1997-1999) an der Schweizermeisterschaft im Freistil in Einsiedeln. Der Ringerclub Oberriet-Grabs reiste mit elf Ringern an und darf nun nicht nur drei weitere Schweizermeister küren und eine Bronzemedaille feiern – unter den Siegern sind auch zwei, die bereits Greco gewannen: Dominik Laritz und Roman Kehl konnten auch an diesem Wochenende wieder voll überzeugen und liessen alle Gewichtsgenossen hinter sich. Nun dürfen sich diese beiden Doppel-Schweizermeister nennen. Neuer Schweizermeister 2017 ist Samuel Vetsch, der in dem grossen Teilnehmerfeld von 18 Ringern an allen vorbeizog und sich somit, nach der Silbermedaille im Greco, die Goldene im Freistil errang. Der vierte Medaillensieger hatte dieses Jahr mit starker Konkurrenz zu kämpfen: Nicolas Steiger hatte schon im Greco Nino Leutert und Abd al Sada Morteda den Vorzug lassen müssen, dieses Mal musste zwar Morteda mit Platz 6 vorliebnehmen, dafür siegte Nils Leutert im Gewicht bis 60kg. Nicolas Steiger kam ins Kleine Finale und konnte da Cocervei Dumitru aus Martigny besiegen, was ihm den dritten Rang sicherte. Zweimal Bronze für den Montlinger Ringer, sowohl im Greco, als auch im Freistil. Somit feiern die Jugend A- und Junioren-Ringer des RCOG insgesamt fünf Schweizermeistertitel, zwei Vizeschweizermeister und 3 Bronzemedaillen. Ein Erfolg auf den auch die Betreuer sichtlich stolz sind.


Erfolgreicher Nachwuchs des RCOG in Rapperswil

Gepostet am 15. Mai 2017 um 1:15

Am Internationalen Turnier des Ostschweizer Ringerverbandes in Rapperswil haben die Jungen des Ringerclub Oberriet-Grabs wieder einmal abgeräumt: Sie holten sich gleich fünf Goldmedaillen, eine Silberne, zwei Bronzemedaillen und das Team insgesamt holte sich den zweiten Mannschaftsrang.



Die 21 Teilnehmer des RCOG mit den Betreuern (hinten von links:

Renato Rüegg, Silvan Steiger, Peter Vetsch, Jürg Lippuner und Beat Motzer


Schon die Kleinsten gaben Vollgas

21 Ringer des RCOG waren am Samstag nach Rapperswil gereist, um an diesem international besetzten Turnier ihr Bestes zu geben. Und das taten sie dann auch: Bei den Piccolo, der jüngsten Kategorie mit Jahrgang 2009-2011, holte sich Alessandro Fässler bis 27.5kg die Goldmedaille, Lio Rüegg zog in 20.2kg mit Silber nach. In der Jugend B (Jg. 2006-2008) waren die meisten RCOG-Ringer anzutreffen. Hier siegten Tinio Ritter (bis 29.8kg) und Guilherme Maia (bis 36.7kg). Stefan Kobler trat in der gleichen Kategorie an wie Maia und holte sich den dritten Rang. Bei den Kadetten (Jg. 2000-2002) zeigten sowohl Janis Steiger (-42kg), als auch Quintus Zogg (-46kg), dass sie in Bestform sind und holten ebenfalls beide die Goldmedaille. Janosch Kobler (+76kg), der erst vor kurzem zum Verein gestossen ist, sammelte erste Turniererfahrungen und durfte sogleich die Silbermedaille entgegennehmen. Die Mannschaft landet somit in diesem Internationalen Turnier mit insgesamt 25 teilnehmenden Mannschaften auf dem sensationellen 2. Mannschaftsrang, gleich hinter dem Team Sachsen. Wieder einmal zeigt der Ringerclub Oberriet-Grabs wie viel Potenzial in seiner Jungend steckt und dass ihm in den nächsten Jahren die Nachwuchstalente nicht ausgehen werden.


RCOG feier 2 weitere Schweizermeister

Gepostet am 8. Mai 2017 um 1:25

Nachdem am vergangenen Wochenende bereits die Jüngeren die Schweizermeister im Griechisch-Römischen Stil erkoren hatten, waren an diesem Wochenende die Kadetten und Aktiven in Willisau auf der Matte. 166 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung, sieben Ringer des Ringerclub Oberriet-Grabs nahmen daran teil und brachten zwei Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen nach Hause.


Strahlende Medaillengewinner (von links):

Dominik Laritz (Gold), Janis Steiger (Gond), Nicolas Steiger (Silber), Quintus Zogg (Bronze), Flavio Freuler (Bronze)


Vier Medaillen bei den Kadetten

Janis Steiger startete im zweitleichtesten Gewicht bis 42kg und liess seinen Gegnern von Anfang an keine Chance. Er startete mit einem Schultersieg, legte Technische Überlegenheit und zum Schluss noch einen Punktesieg hinterher, mehr braucht es gar nicht – die Goldmedaille und somit der Schweizermeistertitel war seiner. Im nächsten Gewicht bis 46kg startete Quintus Zogg. Der Grabser traf gleich im ersten Kampf auf den späteren Finalteilnehmer Dorien Hutter von der RS Kriessern, dem er unterlag. Danach fand er aber zu seiner Form zurück und legte zweimal Technische Überlegenheit nach. Im vierten Kampf verlor er gegen Fabian Zgraggen, den spätere Schweizermeister und kam somit ins kleine Finale. Dieses konnte er wieder für sich entscheiden, landete somit auf dem stolzen dritten Platz und holte sich Bronze. In der Gewichtsklasse bis 63kg starteten gleich drei RCOG-Ringer: Nicolas Steiger, Tobias Sturzenegger und Dominik Laritz. Letzterer dominierte das Turnier von Beginn weg und gewann souverän den Schweizermeistertitel. Auch dieses Wochenende musste er sich diesen im Finale wieder gegen einen Teamkollegen erringen, wieder ein Steiger, diesmal aber Nicolas. Nicolas Steiger war in Höchstform und begann das Turnier mit dreimal Technischer Überlegenheit, wobei er auch gegen Tobias Sturzenegger antreten musste. Erst der Schultersieg von Dominik Laritz im Finale vermochte ihn zu stoppen und somit musste er dem Mannschaftskollegen die Goldmedaille zugestehen, durfte sich selbst aber mit Silber schmücken. Tobias Sturzenegger hatte weniger Glück und musste sich mit dem 10. Schlussrang zufriedengeben, der ebenfalls gestartete Samuel Vetsch errang bis 50kg den 8. Platz.


Bronzemedaille in der Schweiz, enttäuschender 20. Platz in Serbien

Bei den Aktiven startete nur Flavio Freuler und dies nach einer zweiwöchigen Verletzungspause. Davon merkte man dem Rheintaler aber nichts an, er gewann gleich den ersten Kampf auf die Schulter. Im zweiten Kampf stand er dem Freiämter Pascal Strebel, dem späteren Schweizermeister gegenüber und musste sich geschlagen geben. Trotzdem liess er sich nicht aus der Ruhe bringen und setzte einen Sieg an den anderen - vier weitere Kämpfe lang. Dies brachte ihm den Einzug ins kleine Finale um Rang 3 und 4, welches er gegen Kim Besse ebenfalls, wenn auch knapp, für sich entscheiden konnte. Dies bedeutete die Bronzemedaille für Flavio Freuler im Gewicht 71kg, nach der Goldmedaille vom letzten Jahr für 66kg. Sein Teamkollege Andreas Vetsch trat nicht in Willisau an, er wollte es dieses Wochenende ganz genau wissen: Er startete an der Europameisterschaft Greco in Novi Sad (Serbien).


Schwerer Start in Serbien

Leider hatte Vetsch ziemliches Lospech und startete in der ersten Runde gegen den serbischen Olympiasieger und Weltmeister Stefanek, der sich vor dem heimischen Publikum mit viel Rückenwind bewegte. Vetsch liess sich davon nicht beeindrucken, brachte viel Mut zum Risiko auf und stieg Vollgas in den Kampf ein. Sein Einsatz zahlte sich leider nicht aus und er musste sich gegen den späteren Finalteilnehmer geschlagen geben. Dafür bescherte ihm dessen Finaleinzug die Möglichkeit in der Hoffnungsrunde noch einmal anzutreten. Dort traf er auf den Letten Jurkjans, wie an der U23 Meisterschaft. Damals hatte er noch kaum eine Chance, nun zeigte Vetsch wie viel er dazugelernt hatte und es ging konstant hin und her. Schlussendlich drängte ihn Jurkjans ins Aus und holte mit 3:1 Punkten einen äusserst knappen Sieg. Sein 20. Platz verdeutlicht somit nicht wirklich, welche Leistungen Andreas Vetsch auch International im Moment bringt. Sein gestecktes Ziel ist die Olympiade in drei Jahren und dieses Turnier war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wir werden in der nächsten Zeit sicher noch einiges von ihm hören.

Gold und Silber für den RCOG

Gepostet am 8. Mai 2017 um 1:20

An den Jugendmannschaftsmeisterschaften vom Samstag in Oberriet, holten die beiden Mannschaften des Ringerclub Oberriet-Grabs Gold und Silber und übertrumpften alle Erwartungen.


Die erste Mannschaft holt Gold


Erste Stärkeklasse holt nach einem Jahr Unterbruch wieder Gold

Bereits im Vorfeld hatte die Mannschaft der ersten Stärkeklasse mit konstant guten Leistungen von sich reden gemacht. Vor dem Finale vom Samstag lagen sie daher verdient mit 10 Punkten, gemeinsam mit Kriessern, auf dem ersten Tabellenplatz. Nachdem sie am Turnier erst Brunnen (37:23) und dann Freiamt (47:9) weit hinter sich liessen, bestätigten sie alle Vorhersagen und dürfen sich verdient Jugendmannschaftsmeister 2017 nennen. Die RS Kriessern musste sich mit der Silbermedaille zufriedengeben, denn obwohl sie am Samstag ebenfalls zwei Siege holten, hatten sie in der Direktbegegnung mit dem RCOG ein schlechteres Punkteverhältnis. Die Bronzemedaille holte sich Schattdorf.


Die zweite Mannschaft holt Silber


Und dann noch Silber für die zweite Mannschaft

Die zweite Stärkeklasse hatte sich im Turnier am Samstag alle Punkte neu zu verdienen, denn alle Teams starteten mit null Punkten. Aufgeteilt in die verschiedenen Gewichte wurde wie bei einem Nachwuchsturnier der Sieger jeder Gewichtsklasse erkoren – je nach Rangierung erhielt dann die Mannschaft Punkte. Der Ringerclub Oberriet-Grabs holte sich Punkt um Punkt und konnte die gute Leistung vom vergangenen Jahr – die Bronzemedaille – sogar noch verbessern: Schlussendlich holte sich der RCOG den zweiten Platz. Somit holt der einzige Verein, der in beiden Stärkeklassen antritt, auch gleich zweimal Medaillen. Ein phänomenales Ergebnis der verdienten Aufbauarbeit des Nachwuchses des Ringerclub Oberriet-Grabs in den letzten Jahren.

Dritter Rang an der Frühjahrsrunde der Rheintalliga in Baienfurt, Deutschland

Gepostet am 8. Mai 2017 um 1:20

Der RC Oberriet-Grabs startete mit seiner Jugend-Mannschaft an der Frühjahrsrunde der Rheintalliga. Dieses Mannschaftsturnier wurde in Baienfurt, Deutschland ausgetragen.


Der RCOG startete sehr gut mit klaren Siegen gegen Klaus 2 und Götzis. Gegen die RS Kriessern mussten sie sich knapp mit 21:23 geschlagen geben. Im kleinen Finale gegen den Gastgeber Baienfurt setzten sich die Rheintalter wieder klar durch. Mit dieser guten Leistung gewannen sie die bronzene Medaille.


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